Schönram. (al) Nach mehr als zweijähriger Bauzeit und etwa 10000 eigenen Arbeitsstunden der drei am Bau beteiligten Vereine, dem Trachtenverein „D´Untersurtaler“, den „Schönramer Schützen“ und den „Böllerschützen Schönram“, wurde neulich das neue Vereinsheim in Schönram feierlich eingeweiht. Stolz zeigten die drei Vereine den mehreren hundert Besuchern der Einweihung ihre neuen Vereinsräume und den Schießstand der Schützen. Natürlich waren zur Einweihung auch viele Vertreter aus Politik, anderen Vereinen und den übergeordneten Organisationen gekommen um das neue Heim zu bewundern und den drei Vereinen alles Gute zu wünschen für ihr neues Zuhause.

Die Feier begann mit dem Marsch der Vereine, angeführt von der Musikkapelle Ringham-Petting, von ihrer langjährigen, alten Bleibe im Rückgebäude der Brauerei Schönram hinunter zum neuen Heim. Dort begrüßte zuerst der Vorstand des Trachtenvereins, Werner Gromes die Vereine und Besucher der Feierlichkeiten mit einem netten Gedicht. Bevor Gromes das Wort an 1. Bürgermeister der Gemeinde Petting, Karl Lanzinger, übergab, bedankte er sich im Namen der drei Vereine sehr herzlich bei den Brauereibesitzern, der Familie Oberlindober, die den Vereinen für viele Jahre die bisherigen Räumlichkeiten überlassen hatte. Ein besonderes Willkommen ging an die LEADER Vertreter, einer vom „Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“ und dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes, ELER“ Organisation, die maßgeblich an der Finanzierung des Projektes beteiligt war. Als Vertreter der „LAG, Lokale Aktionsgruppe Traun, Alz, Salzach e.V.“ dieser Organisation waren der Vorstand und Bürgermeister von Fridolfing, Konrad Schupfner und sein Stellvertreter, Bürgermesiter von Kirchanschöring, Hans-Jörg Birner, sowie die Managerin Elke Ott und die Vorstandschaftsmitglieder Theresia Aicher, Monika Fuchs, Johannes Danner, Johann Krumbacher und Alfred Schupfner gekommen. Auch viele Vertreter der Ortsvereine und der Trachten-, Schützen- und Böllerschützenvereine aus der Umgebung waren gekommen um mit den Schönramern zu feiern. Darunter die 1. Vorstände des Patenvereins der Trachtler aus Surberg-Lauter, Stefan Lohwieser und der „Gedein“ aus Laufen, Thomas Streitwieser. Anwesend war auch der stellvertretende Gauvorstand, Michi Hauser. Von den übergeordneten Schützenverbänden gaben Gauschützenmeister Anton Stutz und der stellvertretende Bezirksschützenmeister Stefan Fersch den Schönramern die Ehre. Willkommen heißen konnte Lanzinger auch seine Vertreter, 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl und 3. Bürgermeister Thomas Stippel, sowie Altbürgermeister Markus Putzhammer und mehrere Gemeinderäte.

In seiner Ansprache meinte Lanzinger, dies sei nicht nur für Schönram ein besonderer Tag, sondern für die ganze Gemeinde Petting. Das neue Vereinsheim habe einen tollen Anblick geboten, beim Marsch aus dem Dorf. Es sei aber nicht nur der Anblick der Freude bereitet habe, sondern auch die Weise wie das Heim zustande gekommen sei. Die Arbeiten beim Bau seien reibungslos von statten gegangen und bis auf die Arbeiten an den Außenanlagen komplett. Fast schade, sagte Lanzinger, dass die hinter dem Projekt steckende Arbeit nicht wirklich sichtbar gemacht werden könne. Bei der vielen Eigenarbeit der Vereine bedürfe es einer guten Organisation und Mitglieder die bereit sind anzupacken. Das alles wäre aber nicht möglich, wenn nicht die finanziellen Belange geregelt würden. Diesbezüglich konnte die Gemeinde das für das Heim benötigte Grundstück zu einem fairen Preis erwerben. Ein besonderer Dank des Bürgermeisters ging an Hans und Christa Singhammer, die ihr Grundstück zur Verfügung gestellt haben. Ein weiterer großer Dank ging an die „LEADER“ Gruppe, denn weder die Vereine, noch die Gemeinde hätten die Finanzierung stemmen können ohne die Hilfe der Gruppe. Jetzt gebe das Investment in das Heim den drei Vereinen, die das Gemeindeleben so sehr bereichern und zugleich der Jugend der Gemeinde sehr gute Zukunftschancen. Lanzinger dankte den Gemeinderäten für ihre Zustimmung zu diesem Investment.

Ein weiterer besonderer Dank ging auch an Wolfgang Mayer vom Schützenverein, der durch seine Arbeit und sein Engagement und die damit verbundene Koordination der Bautätigkeiten unsäglich zum Gelingen des Projektes beigetragen habe. Durch diese Arbeit und die Arbeit der Mitglieder sei es möglich gewesen, das Heim höchst funktionell und mit einem hervorragenden Raumangebot auszustatten. Auch die Lage des Heimes lobte der Bürgermeister. Es liege am Ortsrand des Dorfes, sei aber sehr gut zu erreichen. Abschließend wünschte der Bürgermeister den drei Vereinen einen guten Start in ihrem neuen Heim und eine weiterhin gute Entwicklung.

Wolfgang Mayer zitierte in seiner Ansprache die vielen Arbeiten, die von der Gründung der Interessengemeinschaft zum Bau des Heimes am 17. 12. 2014 bis zur Abnahme und der Genehmigung des Schießstandes durch das Landratsamt am 11. 9. 2018 zu erledigen waren. Insgesamt 782 Tage habe der Bau gedauert, sagte Mayer und jetzt stünden lediglich noch der Bau der Fluchttreppe und die Fertigstellung der Außenanlagen an. Mayer bedankte sich herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Vereine, ohne die der Bau nicht so reibungslos verlaufen wäre.

Nach den Grußworten und guten Wünsche der Besucher von der LEADER Gruppe und den umliegenden Vereinen, die allesamt Geschenke für das Heim mitgebracht hatten, nahm Pfarrer Ludwig Westermeier die Einweihung vor. In jedem der Räume wurden dabei zuvor gesegnete Kreuze aufgehängt.

Danach gab es für die vielen Besucher Gelegenheiten die Räume zu besichtigen. Hervor stachen dabei der große Probesaal für die Trachtler, die jetzt keine Enge beim Üben beim Plattln haben sollten, sowie hervorragend ausgestattete Schießanlage für den Schützenverein. Auch alle weiteren Einrichtungen sind bestens ausgestattet, von Küchen bis zu Toiletten.

Während viele der Neugierigen das Vereinsheim von innen besichtigten, unterhielten auf der Bühne draußen die Musikkapelle und die Trachtler mit Plattln und Tanzen die Gäste. Zudem brutzelten hinter der (Theke im neben dem Heim situierten Stadel) Würste und Braten und auch für genügend Trinkbares war gesorgt. So verging der Nachmittag sehr unterhaltsam, bis zum die Feier abschließenden und von Musikwart Markus Gromes geleiteten „Volkssingen“.

Die drei Schönramer Vereine, Trachtler, Schützen und Böllerschützen werden durch das Heim jedenfalls bestens für die Zukunft gewappnet sein und das wurde ihnen auch von den mehreren hundert Besuchern sicher herzlich gewünscht.

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Beim Gaupreisplatteln in Prutting schafte es Markus Gromes in der Gruppe Aktive Buam II in die Gaugruppe. Zu diesem Erfolg trug natürlich auch seine Tanzpartnerin Veronika Pastötter maßgeblich bei. Die gesamte Ergebnisliste gibt es wie immer unter “Obalodn” zu finden.

Zum ersten mal fand der “Bayrische Abend” an einem Freitag in Petting statt. Unsere Kinder-und Jugendgruppe sowie die Aktiven gestalteten gemeinsam mit der Musikkapelle Ringham – Petting diesen Abend. Durchs Programm führte unser Jugendleiter Markus Gromes.

Bei bestem Wetter konnten wir zusammen mit unseren “Geedein” deren 110-jähriges Gründungsfest feiern. Nach dem morgendlichen Empfang der Vereine folgte ein kurzer Kirchenzug zur Feldmesse, die der Laufener Pfarrer Eibl in der von ihm gewohnten Art auf besonders kurzweilige und zugleich andächtige Weise abhielt. Im Anschluss folgte der Festzug durch das reichlich geschmückte Laufen, wobei der Trachtenverein Schönram sich auch mit der Musikkapelle Ringham-Petting und dem Festwagen beteiligte. Nach der Rückkehr ins Festzelt war für das leibliche Wohl natürlich bestens gesorgt, so dass der Festtag in geselliger Runde ausklingen konnte.

Vor Kurzem konnten unsere “Geedein”, die Grenzlandler Laufen, den Festabend anlässlich ihres 110-jährgen Bestehens abhalten. Die Schönramer Trachtler ließen es sich dabei natürlich nicht nehmen, den Jubilaren zu Ehren den Kronentanz aufzuführen und ein kleines Geschenk (Porzellanschwein mit Gutschein für ein Spanferkelessen) zu überreichen.

Schönram. (al) Bei wunderbaren, fast schon sommerlichen Sonnenschein, begann der Jahrtag auch heuer wieder mit dem Zug durchs Dorf zum von Pfarrer Kress gehaltenen Gottesdienst. In seiner Ansprache rief Pfarrer Kress zu Toleranz und Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen auf. Nur weil wir hier Frieden und Wohlergehen genießen können, gelte das nicht für andere Weltregionen, sagte der Pfarrer und das sollte uns bewusst sein.

Nach dem Marsch zurück zum Bräustüberl begrüßte der 1. Vorstand Werner Gromes den 1. Bürgermeister Karl Lanzinger, 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl, mehrere Gemeinderäte, Mitglieder und Gäste. Leider musste der Vorstand auch diesmal beim Totengedenken wieder einige Namen von Mitgliedern verlesen, die im vergangenen Jahr verstorben sind.

Erfreut zeigte sich Gromes über die zwei kleinen Trachtler, die im vergangenen Jahr dem Verein beigetreten sind. Gromes appellierte aber auch an die Mitglieder, weiter fleißig für Neuzutritte zu werben.

Bei den Ehrungen konnte der Vorstand sogar zwei Mitglieder ehren, die schon seit 60 Jahren dem Verein angehören, nämlich Martha Patz und Johann Patz sen. Seit 30 Jahren sind Martha Gromes, Christa Putzhammer und Heinrich Abfalter jun. beim Verein. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Theresia Dürnberger, Anna Esterer, Theresia Huber und Maria Perschl von Bürgermeister Lanzinger Urkunden überreicht.

Geehrt für ihre besonderen Verdienste um die Untersurtaler wurden Christa Singhammer, von 1995 bis 2017 Frauenführerin, Isidor Haunerdinger, von 1999 bis 2017 2. Vorstand und Ludwig Prechtl, von 2001 bis 2017 Leiter der Schnalzergruppe des Vereins.

Mit dem Wahlspruch der Trachtler, „Treu dem guten alten Brauch“ beendete Gromes den Jahrtag und wünschte allen ein gutes Jahr.

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Wie jedes Jahr luden die Schönramer Trachtler zu Ostern wieder ihre “Geedein”, die Grenzlandler Laufen, zum Oascheibn ins Vereinsheim ein. Siegessicher waren die Laufener nach Schönram gekommen, denn beim letzten „Oascheibn“ hatten sie die Schönramer klar besiegt. Als Geschenk hatten sie sogar ein Straußenei mitgebracht, denn nur mit einem so großen Ei seien sie zu schlagen, meinte der Vorstand der Grenzlander, Thomas Streitwieser, nach der herzlichen Begrüßung durch den Vorstand der Untersurtaler, Werner Gromes.

Wie sich herausstellen sollte, hatten sich die Laufener aber verrechnet, denn in diesem Jahr war das Glück auf Seiten der Schönramer Trachtler. Genau wie ihre Schönramer Freunde im letzten Jahr nahmen aber auch die Laufener ihre Niederlage sehr sportlich und machten nach dem Oascheibn mit ihren Schönramer Freunden noch einen netten Abend mit einer deftigen Brotzeit und viel Spaß und Gelächter daraus. Daran änderten auch die süffisanten Feixereien der Untersurtaler nichts, die sie den Grenzlandlern zuteilwerden ließen. Jedenfalls zeigten sich die Vorstände, Gromes und Streitwieser auch diesmal wieder sehr erfreut über den Erfolg des „Oascheibns“ und wollen diese Tradition sicher fortführen.

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Die Theatergruppe vom Trachtenverein D’Untersurtaler Schönram spielte heuer das Stück “Keine kanns wie Leni”, ein lustiger Schwank in drei Akten von Anton Maly. Die Theatergruppe freute sich sehr über großen Zuspruch der Zuschauer.

Unsere Theaterleiterin Gerlinde Dumberger hat die Rollen gut besetzt. Unsere neue Spielerin (zum ersten mal auf der Bühne) Wally Bachmayer hat ihre Rolle hervorragend gespielt. Zum Abschluss bedankte sich Gerlinde Dumberger noch bei allen Spielen und Mitarbeiter/innen vor und hinter der Bühne sowie bei allen Besuchern und würde sich freuen wenn nächstes Jahr wieder alle kommen würden wenn es heißt “In Schönram wird wieder Theater gespielt”.

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Die Theatergruppe des Trachtenvereins ließ es sich heuer nicht nehmen, beim Faschingszug durch Petting teil zu nehmen. In dem bunten Treiben brachte die Gruppe noch ganz nebenbei Getränke und Süßigkeiten für die Kinder unter die Zuschauer. Die Theatergruppe steckt gerade fleissig in den Proben für ihr neues Theaterstück und hofft darauf, auch dieses Jahr wieder zahlreiche Zuschauer begrüßen zu dürfen.

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