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Waging. Im Kurhaus fand vor kurzem wieder das Preisplatteln des Gebiets Rupertiwinkel statt, bei dem im jährlichen Wechsel die Kinder- und Jugendgruppen bzw. die Aktiven ihr Können unter Beweis stellen. Dieses Jahr waren wieder die Aktiven Buam und Dirndl an der Reihe, sich in ihrer jeweiligen Altersgruppe mit den anderen Trachtlern zu messen. Natürlich nahm auch wieder eine Gruppe aus Schönram daran teil. Die gesamten Ergebnisse finden sich auf dieser Seite wie immer unter “Obalodn”.

(al) Die Vorbereitungsperiode hat länger gedauert als die bisherige Bauphase beim Vereinsheim für die Trachtler, Schützen und Böllerschützen in Schönram. Kaum ein Jahr hat es gedauert vom Spatenstich im August 2016 bis zum jetzt fertiggestellten Rohbau des Hauptgebäudes. Der als Holzbau ausgeführte Geräteschuppen ist auch schon fertig. Die Gemeinde hatte das Grundstück an der Englhamer Straße zur Verfügung gestellt. Finanziert wird das Vorhaben von den Vereinen selbst, Spenden sowie Zuschüssen von der Gemeinde Petting und des Freistaates Bayern. Heinrich Haunerdinger jun. hat die Pläne für das Gebäude erstellt. Beim Bau wurden die fleißigen Vereinsmitglieder von Handwerkern und Firmen aus der Umgebung unterstützt, um den Rohbau in seine jetzige, schon fast endgültige Form zu bringen.

Neulich war es dann Zeit für das Hebefest, bei dem die etwa 100 HelferInnen für einen gemütlichen Abend zusammenkamen. Wolfgang Mayer, der mit Hilfe von Gerhard Roider den Bau koordiniert, hieß zur Hebefeier die 1., 2. und 3. Bürgermeister, Karl Lanzinger, Ludwig Prechtl und Thomas Stippel willkommen.  Bevor die Mitglieder und Helfer zum reichhaltigen Buffet gingen, dankte Wolfgang Mayer Allen, die so fleißig mitgeholfen haben das Projekt voranzutreiben. Bürgermeister Lanzinger ließ in einer kurzen Rede, die bisherige Geschichte von Planung und Bau Revue passieren und dankte ebenfalls allen an der Realisation des Vereinsheimes Beteiligten für ihre Arbeit und ihren Enthusiasmus.

Im Parterre des Hauptgebäudes werden die „D´Untersurtaler“ Trachtler und die Schützengesellschaft untergebracht sein, während das neue Heim der Böllerschützen im ersten Stock, über dem Mittelteil des Gebäudes sein wird. Die große Länge des Heimes rührt vor Allem von der Größe des Proberaumes der Trachtler und der Länge des Schießstandes der Schützen her. Jetzt kann es weitergehen mit dem Innenausbau, der im nächsten Sommer abgeschlossen sein soll.

Eine der am Bau beteiligten Firmen hatte für die Hebefeier diese Torte gespendet, die hier von v. l.: Ehrenschützenmeister Rudolf Rehrl, Untersurtaler Vorstand Werner Gromes, den Bau-Koordinatoren Wolfgang Mayer und Gerhard Roider und Bürgermeister Karl Lanzinger präsentiert wird.

Die für ihre 50- und 60-jährige Mitgliedschaften Geehrten mit 2. Vorstand Isidor Haunerdinger (l.) und Bürgermeister Karl Lanzinger (r.); v. l.: Ludwig Hochleitner (60 J.), Hans Koch (60 J.), Konrad Ramgraber (60 J.), Alfred Oberlindober (60 J.), Franz Mayer (50 J.).

Schönram. Eingezwängt zwischen Regentagen konnten die Schönramer Trachtler neulich ihren Jahrtag genießen. Diesmal brauchten sie nicht, wie im vergangenen Jahr, für ihren Gottesdienst in den Saal des Bräustüberls ausweichen, sondern konnten ihn, bei herrlichem Sonnenschein, im Freien feiern. Vor dem Gottesdienst marschieren die Trachtler und ihre Gäste, angeführt von der Musikkapelle Ringham-Petting zur Badleiten, wo sie von den Krachern der Böllerschützen und Pfarrer Horst Kress empfangen wurden.

In seiner Ansprache ging Pfarrer Kress auf die Probleme unserer Zeit ein, in der so viele große Probleme von Politikern wie dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der Französin Marie Le Pen, oder in Deutschland durch die AfD, mit scheinbar einfachen Lösungen kleingeredet werden. Dieselben Leute und andere schüren mit ihren Äußerungen auch Rassismus und Fremdenhass. In seinen Reden leugnet vor Allem Präsident Trump obendrein den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel. Oft bezeichnen sich diese Menschen selbst auch noch als Gläubige, ob Christen oder Muslime. Dabei verlangen die Religionen aber genau das Gegenteil dessen, was diese Leute predigen, nämlich Nächstenliebe und den Schutz der Umwelt, sagte Pfarrer Kress. Der Pfarrer knüpfte an das Evangelium der Messe an, indem er diese Menschen und ihre Anhänger mit dem ungläubigen Thomas verglich, der erst glaubte als er seine Hand in die Wunden Jesu legen konnte.

Nach dem Gottesdienst zogen die Trachtler zurück zum Bräustüberl, um dort ihre langjährigen Mitglieder zu ehren, der Musikkapelle zuzuhören und den Kinder- und Aktivengruppen beim Plattln und Tanzen zuzuschauen. Nachdem der 1. Vorstand, Werner Gromes verhindert war, begrüßte 2. Vorstand Isidor Haunerdinger Mitglieder und Gäste, darunter den 1. Bürgermeister Karl Lanzinger, 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl, Altbürgermeister Markus Putzhammer, mehrere Gemeinderäte, Ehrenmitglieder und Vertreter der Ortsvereine. Zwischen den Musikstücken der Musikkapelle und Tanzeinlagen der kleinen und großen Trachtler händigte Haunerdinger dann die Auszeichnungen und Urkunden aus. Geehrt wurden dabei mehrere Mitglieder, die schon seit 50, oder 60 Jahren dem Verein angehören. Es waren dies; Ludwig Hochleitner (60 J.), Hans Koch (60), Franz Mayer (50), Alfred Oberlindober (60) und Anton Ramgraber (60).

Abschließend wies Haunerdinger noch auf mehrere Veranstaltungen hin, an denen sich die Untersurtaler beteiligen werden. Die Termine finden sich auf dieser Internet-Seite wie immer unter „Obalodn“.

Mit dem Wahlspruch der Trachtler; „Treu dem guten alten Brauch“ beendete Isidor Haunerdinger dann den Jahrtag der Untersurtaler.

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Nachdem der Dreiakter von Georg Stöger und Hans Werner vor über 10 Jahren schon einmal großen Anklang bei den Zuschauern fand, wurde dieses Stück heuer erneut (in anderer Bestzung) aufgeführt. Auch diesmal kamen wieder viele Zuschauer nach Schönram, um sich anzusehen, wofür die 15 Spieler rund um Theaterleiterin Gerlinde Dumberger viele Wochen lang geprobt hatten. Man darf schon jetzt auf das nächste Jahr gespannt sein wenn es wieder heisst “D’ Schoarama Trachtler spuin a Theater.”

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Die Theatergruppe überraschte ihren Spieler Werner Gromes dieses Jahr mit einer besonderen Ehrung. Vor genau 40 Jahren stand dieser nämlich zum ersten Mal auf der Bühne mit einer kleinen Rolle bei dem Stück „Die Wirtszenzl von Aschau“. Auf diesem Wege kam der jetzige Vorstand auch überhaupt erst zum Trachtenverein. Die Theatergruppe überreichte ihm einen Bilderrahmen mit einigen Fotos von den verschiedensten Rollen, die er seitdem verkörpert hat. Gromes bedankte sich daraufhin bei der gesamten Theatergruppe und sorach auch einen besondern Dank aus an den früheren Theaterleiter Josef Fiederer und seinen Vertreter und Bühnenbildner Johann Patz sen. Er freue sich auch, dass die jungen Akteure ihn immer noch mitspielen lassen würden, obwohl er schon so lange dabei sei. Er bedauerte aber augenzwinkernd, dass die Rollen des jungen Liebhabers für ihn mittlerweile vorbei seien.

Schönram. (al) Sowohl die Organisation des Schnalzens selbst, als auch die Rahmenbedingungen, wie die Versorgung der Schnalzer und Gäste in der großen Lagenhalle der Brauerei Schönram und die Unterhaltung durch die Musikkapelle Ringham-Petting und das Wetter hätten nicht besser sein können beim „Preisschnalzen rund um den Waginger See“. Die wohl größte Aperschnalz-Veranstaltung nach dem Gauschnalzen ging am Sonntag dann auch in hervorragender Manier über die Bühne. Die Organisatoren, die „d´Untersurtaler“ Trachtler und ihr Schnalzervorstand Ludwig Prechtl hatten im Vorfeld alles getan, um den Erfolg der Veranstaltung zu garantieren.

Auch das Schnalzen wurde dann reibungslos und schnell abgewickelt, so dass die insgesamt 54 Schnalzer-Passen bald die Wärme der Halle genießen konnten, während sie auf Ergebnisse und Siegerehrungen warteten.  Für alle teilnehmenden Passen hatten die Organisatoren Brotzeitteller parat und die Jugendpassen erhielten obendrein noch Süßigkeiten. Die Gewinner der Jugendpassen bekamen neben dem Pokal auch die „Wandergoassl“, die nach einem dreimaligen Gewinn einer Passe in deren permanenten Besitz übergehen würde. Auch bei den Erwachsenen gab es neben dem Pokal für die Gewinner einen Wanderpokal, hier allerdings in Form eines von der Brauerei Schönram gestifteten großen Bierkruges.

Trachtenvorstand Werner Gromes und Ludwig Prechtl bedankten sich sehr herzlich bei Allen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement so tüchtig mitgeholfen hatten das „Preisschnalzen rund um den Waginger See“ zu diesem Erfolg zu machen. Besonders erwähnt wurden dabei auch vom 1. Bürgermeister von Petting und Schirmherrn der Veranstaltung, Karl Lanzinger, neben den Trachtlern und ihren HelferInnen der „Bräu“ Alfred Oberlindober für die Überlassung der Halle, die Musikkapelle Ringham-Petting und die Feuerwehr.

Die fünf erstplatzierten bei den Jugendpassen waren: 1. Schönram I, 2. Waging I, 3. Laufen I, 4. Roth I und 5. Grassach-Tittmoning.

Die fünf erstplatzierten bei den Allgemeinen Passen waren: 1. Kirchanschöring IV, 2. Laufen II, 3. Waging II, 4. Grassach-Tittmoning I und 5. Schönram I.

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