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Auch heuer fanden wieder zwei “Bayerische Abende” in Petting und Schönram statt. Unsere Kinder-und Jugendgruppe sowie die Akiven gestalteten gemeinsam mit der Musikkapelle Ringham – Petting und in Schönram mit der Martal-Musi diese beiden Abende. Heuer konnten die beiden Heimatabende aufgrund des guten Wetters wieder einmal im Freien stattfinden. Durchs Programm führte unser Jugendleiter Markus Gromes.

Obwohl es eigentlich nur als kleines Jubiläum gedacht war, wurde das 70-jährige Gründungsfest doch recht ansehnlich. Am Festabend wurden die Gäste von der „Hallgrafen-Musi“ zu einem „Boarischen Tanz“ eingeladen.  Der Festtag begann mit lautem Knallen durch die Böller der Schönramer Schützen. Danach hielt Pfarrer Ludwig Westermeier den Festgottesdienst, wobei er auch daran erinnerte, dass der Tag nicht nur der Vatertag sei, sondern auch ein Festtag zur Erinnerung an die Himmelfahrt Christi. Anschließend an den Gottesdienst begrüßte Vorstand Werner Gromes die Ehrengäste, darunter natürlich den Schirmherrn, Bürgermeister Karl Lanzinger, sowie den 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl, viele Gemeinderäte und Altbürgermeister Markus Putzhammer. Begrüßt wurden auch der stellvertretende Gauvorstand Michi Hauser und die Vorstände des Patenvereins Surtal-Lauter, Stefan Lohwieser und des „Gedei“ Vereins, der Grenzlandler aus Laufen, Thomas Streitwieser. Grüße gingen an alle Ortsvereine und die Trachtenvereine aus der Gegend, die mit Abordnungen anwesend waren. Danksagungen machte Gromes an die FFW Petting, den Gartenbauverein für den Blumenschmuck und die Grenzlandler für die ausgeliehene Bühne.

In einer kurzen Rückschau sagte Gromes, vor 70 Jahren seien die Untersurtaler erstmals öffentlich im Gasthaus Riedler in Petting bei einem Heimatabend mit Musik, Liedern, Tänzen und einem Theaterstück aufgetreten. Gründer und 1. Vorstand sei Josef Putzhammer gewesen. Sehr erfreut zeigte sich Gromes, dass er zu diesem Jubiläum mit Theo Pastötter noch eines der Gründungsmitglieder willkommen heißen könne. Gromes konnte sogar zwei Gäste aus Amerika zur Feier begrüßen.

Bürgermeister Karl Lanzinger sagte in seinem Grußwort, die Gründung des Vereins sei zu einer bemerkenswerten Zeit geschehen, denn der Krieg sei noch nicht lange vorüber gewesen und die Effekte noch sehr spürbar. Der Trachtenverein habe sich aber gut entwickelt und er hoffe, er bleibe noch lange erhalten, um die Tradition und das Brauchtum lebendig zu halten.

Der stellvertretende Gauvorstand, Michi Hauser, sagte erst vor etwa einem Jahr habe er den Verein zu dessen neuem Vereinsheim beglückwünschen können und er freue sich für dieses Jubiläum wieder bei den Untersurtalern sein zu können.

Gleich nach den Grußworten begann die Kinder- und Jugendgruppe des Vereins mit ihren Tänzen die Gäste zu unterhalten. Danach kamen die zum Fest eingeladenen Musikgruppen, nämlich die „Untersurtaler Musikanten“, die „Kloane Leobendorfer Tanzlmusi“, die „Hoizleitn-Musi“ und die „Soizwieser-Tanzlmusi“ zum Zug und unterhielten die Festgäste aufs Beste. Die Aktiven der „Gedein“ aus Laufen vollführten einen Ehrentanz für ihre Schönramer Freunde. Den Abschluss zum Festprogramm machten die Aktiven des Vereins mit Tänzen und Plattlern, wobei die Dirndl ihre neuen Schürzen zur Geltung bringen konnten. Insgesamt, obwohl als vergleichsweise kleines Fest geplant, wurde es doch ein angemessen Großes und vor Allem erfolgreiches Jubiläum und sicher nicht das letzte, das die Untersurtaler feiern können.



Schönram. (al) Zum ersten Mal wurde das „Oascheim“, ein Osterbrauch, den die Trachtenvereine aus Schönram und ihre „Geedein“ aus Laufen seit vielen Jahren pflegen, heuer im neuen Vereinsheim in Schönram ausgetragen. Wie es schien hatten die beiden Vereine noch keinen rechten Bezug zum neuen Boden, denn die Eier eierten überall hin, nur nicht ans „Haserl“.

Vor Beginn des Wettbewerbs waren die Grenzlandler aber recht ansprechend von den „Untersurtaler Musikanten“ begrüßt worden, eine Gruppe, die sich großenteils aus jungen Mitgliedern der Untersurtaler rekrutiert hat. Auch der Vorstand der Untersurtaler, Werner Gromes, hieß die Gäste aus Laufen willkommen und der Vorstand der Grenzlandler, Thomas Streitwieser bedankte sich für die Einladung und beide wünschten den Teilnehmern viel Glück beim „Scheim“.

Wie immer kam natürlich auch der gesellige Teil des Abends nicht zu kurz und für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens vorgesorgt worden.

Schönram. (al) Bei wunderbaren, fast schon sommerlichen Sonnenschein, begann der Jahrtag auch heuer wieder mit dem Zug durchs Dorf zum von Pfarrer Kress gehaltenen Gottesdienst. In seiner Ansprache rief Pfarrer Kress zu Toleranz und Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen auf. Nur weil wir hier Frieden und Wohlergehen genießen können, gelte das nicht für andere Weltregionen, sagte der Pfarrer und das sollte uns bewusst sein.

Nach dem Marsch zurück zum Bräustüberl begrüßte der 1. Vorstand Werner Gromes den 1. Bürgermeister Karl Lanzinger, 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl, mehrere Gemeinderäte, Mitglieder und Gäste. Leider musste der Vorstand auch diesmal beim Totengedenken wieder einige Namen von Mitgliedern verlesen, die im vergangenen Jahr verstorben sind.

Erfreut zeigte sich Gromes über die zwei kleinen Trachtler, die im vergangenen Jahr dem Verein beigetreten sind. Gromes appellierte aber auch an die Mitglieder, weiter fleißig für Neuzutritte zu werben.

Bei den Ehrungen konnte der Vorstand sogar zwei Mitglieder ehren, die schon seit 60 Jahren dem Verein angehören, nämlich Martha Patz und Johann Patz sen. Seit 30 Jahren sind Martha Gromes, Christa Putzhammer und Heinrich Abfalter jun. beim Verein. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Theresia Dürnberger, Anna Esterer, Theresia Huber und Maria Perschl von Bürgermeister Lanzinger Urkunden überreicht.

Geehrt für ihre besonderen Verdienste um die Untersurtaler wurden Christa Singhammer, von 1995 bis 2017 Frauenführerin, Isidor Haunerdinger, von 1999 bis 2017 2. Vorstand und Ludwig Prechtl, von 2001 bis 2017 Leiter der Schnalzergruppe des Vereins.

Mit dem Wahlspruch der Trachtler, „Treu dem guten alten Brauch“ beendete Gromes den Jahrtag und wünschte allen ein gutes Jahr.

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Schönram. (al) Vorstand Werner Gromes konnte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung den 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl, mehrere Gemeinderäte, Altbürgermeister Markus Putzhammer, Ehrenmitglieder und Vorstände anderer Vereine willkommen heißen. Beim zweiten Tagesordnungspunkt, dem Totendedenken, sagte Gromes, leider seien mit Maria Judex, Johann Roider, Johann Singhammer, Sebastian Kamml und Mathias Spitzauer wieder einige treue Mitglieder gestorben.

Als erster mit seinem Bericht war danach Schriftführer Martin Prechtl an der Reihe. In seiner umfassenden Aufzählung der Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr erwähnte Prechtl nicht weniger als 45 Termine, die der Verein veranstaltete, oder an denen er teilgenommen hatte. Dazu kamen noch drei Ausschusssitzungen, zwei Vorstandssitzungen und mehrere Sitzungen mit den anderen, am Bau des Hauses der Vereine in Schönram beteiligten Vereinen. Darüber hinaus haben die Trachtler an allen kirchlichen Festen teilgenommen und Besuche bei hohen Geburtstagen von Vereinsmitgliedern gemacht. Als herausragend dürfen dabei genannt werden das „Schnalzen rund um den Waginger See“, bei dem die Untersurtaler die Ausrichter waren, der Gebietsjugendhoagart, der ebenfalls in Schönram stattfand und die Aufführungen der Theatergruppe.

Kassier Gerhard Roider listete die Einnahmen und Ausgaben des Vereins auf, wobei natürlich die Ausgaben für den Beitrag der Trachtler zum Bau des Hauses der Vereine einen großen Posten ausmachten. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Über seine zweifache Tätigkeit für den Verein, als Jugendleiter und Musikwart, berichtete Markus Gromes der Verein habe gegenwärtig 30 Kinder und Jugendliche. Einen Ausflug hätte die Gruppe, zusammen mit der Jugendkapelle der Musikkapelle Ringham / Petting nach Salzburg zum Bowling, Minigolf und dem Kinderland gemacht.

Zu seiner Tätigkeit als Musikwart sagte Gromes, das Jubiläum der Kinder- und Jugendgruppen sei von der Jugendkapelle Ringham / Petting und der BlechBredl Blos musikalisch gestaltet worden, wobei letztere hernach auch als Tanzlmusi aufspielte.

Der Vorplattler, Thomas Pastötter, berichtete die Aktivengruppe habe derzeit acht „Buam“ und neun „Dirndl“ in ihren Reihen. Teilgenommen haben diese an insgesamt 14 Veranstaltungen, von denen sie einige auch selbst organisiert haben. Als besonders bezeichnete Pastötter auch den Aktivenausflug in die tschechische Bierstadt Pilsen, sowie auf die Nesselalm bei Ruhpolding.

Die Leiterin der Theatergruppe, Gerlinde Dumberger, bezeichnete auch die diesjährigen Auftritte, mit dem Stück; „Manöversünd“ als vollen Erfolg und als Besonderheit die Ehrung von Werner Gromes, für seine 40 Jahre als Darsteller in der Gruppe.

Der Bericht des Leiters der Schnalzergruppe, Ludwig Prechtl, sollte sein letzter sein, weil er sich bei den Wahlen nicht mehr zur Verfügung stellen würde, sagte er. Er habe aber seine Zeit als Leiter der Schnalzerabteilung sehr genossen. Die letzte große Veranstaltung während seiner Amtszeit sei das in Schönram gehaltene „Schnalzen rund um den Waginger See“ gewesen, die dank der vielen Helfer zu einem großen Erfolg geworden ist.

Es sei schon viel über den guten Zustand des Vereins gesagt worden, meinte Vorstand Werner Gromes. Er wolle aber noch Einiges dazufügen. Der Verein habe jetzt 440 Mitglieder, wozu noch 30 aus der Kinder- und Jugendgruppe gezählt werden müssten. Es seien immer Mitglieder willkommen, die beim Bau des Hauses der Vereine helfen wollten, ließ Gromes wissen. Dazu sollten sie sich bei Isidor Haunerdinger melden, denn der koordiniere die Bauarbeiten für die Trachtler.

Bei den anschließenden Wahlen kam es zu folgenden Ergebnissen: Werner Gromes wurde wieder als 1. Vorsitzender gewählt. Als 2. Vorsitzende wurde Veronika Pastötter bestimmt, nachdem sich Isidor Haunerdinger nicht zur Wiederwahl gestellt hatte. 1. Schriftführer bleibt Martin Prechtl, mit Veronika Prechtl als 2. Schriftführerin. Als 1. Kassier wurde Gerhard Roider bestätigt, mit Rosi Beranek als 2. Kassenwartin. Jugendleiter und Musikwart der Untersurtaler ist weiterhin Markus Gromes, mit der 2. Jugendleiterin Veronika Pastötter. Vorplattler sind in Zukunft wieder Thomas Pastötter und als Neuer, Tizian Henninger. Vortänzerin bleibt Lisa Nachbichler. Als Theaterleiterin setzten die Untersurtaler auf die erfahrene und erfolgreiche Gerlinde Dumberger. Nachdem sich Ludwig Prechtl als Schnalzergruppenleiter nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte, wurde als Neuer Franz Prechtl jun. gewählt. Trachtenwartin bleibt Martha Gromes, die zudem den Posten als Frauenführerin von Christa Singhammer übernimmt. Fähnrich wird nach wie vor Johann Singhammer sein. Die Beisitzer sind: Isidor Haunerdinger, Bernhard Peham, Gerhard Peham, Gabi Prechtl und Josef Ramgraber. Kassenprüfer bleiben Christa Aman und Markus Putzhammer.

Vorstand Werner Gromes beendete schließlich die Versammlung mit dem Wahlspruch der Trachtler: „Treu der Heimat, treu dem guadn oidn Brauch“.

Alle Erstplatzierten beim 3-Vereine-Preisplattln anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Kinder- und Jugendgruppen der Untersurtaler, mit 1. Vorstand Werner Gromes (l.) und den Jugendleitern Veronika Pastötter (2.v.l.) und Markus Gromes (r.).

Schönram. (al) Als Gruppe sind sie inzwischen 60 Jahre alt, aber die Mitglieder sind immer jung gewesen in der Kinder- und Jugendgruppe des GTEV „D´Untersurtaler“ aus Schönram. Schon vor 60 Jahren haben die Altvorderen des Vereins für die Zukunft vorgesorgt und sich um junge Mitglieder bemüht. Es mag in all der Zeit nicht immer leicht gewesen sein, Kinder und Jugendliche für Brauchtum und Trachtenwesen zu begeistern, aber wie kürzlich beim Jubiläum sichtbar, hat sich das Blatt gewendet und der Verein erntet reich für die Bemühungen. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in der Gruppe dürfte höher sein und der Enthusiasmus größer denn je.

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, veranstalteten die Untersurtaler neulich zuerst am Nachmittag ein Drei-Vereine-Plattln für die eigene Kinder- und Jugendgruppe und jene der Grenzlandler aus Laufen und der Tiefenthaler aus Weildorf. Am Abend folgte eine Festveranstaltung mit einem schönen Programm, den schon erwähnten Vereinen und weiteren aus der Umgebung.

Wie populär das Plattln und Drahn bei den Kindern und Jugendlichen ist, zeigte sich schon an der Teilnehmerzahl. Die drei Vereine konnten in den fünf Altersgruppen insgesamt 89 Dirndln und Buam aufbieten. Stärkste Einzelgruppe war die der Dirndln Ia mit 18 Teilnehmerinnen. Die Ergebnisliste wird wie immer auf dieser Seite unter „Obalodn“ veröffentlicht.“

Zum Festabend konnte Werner Gromes aus der Gemeinde Petting den 1. Bürgermeister samt seiner beiden Stellvertreter und zahlreicher Gemeinderäte begrüßen. Stellvertretend vom Gauverband I  wurden der 1. Gauvorstand Peter Eicher, Gauehrenmitglieder Alois Edmayer und Josef Harbeck, Gaujugendvertreter Christian Kammerbauer und Gebietsvertreter Hans Hogger begrüßt. Als Vereine wurden neben den schon am Preisplattln am Nachmittag teilnehmenden Grenzlandlern aus Laufen und den Tiefenthalern aus Weildorf auch der Patenverein der Surtaler aus Lauter und Abordnungen weiterer Trachtenvereine aus der Umgebung begrüßt. Gromes bedankte sich auch sehr herzlich bei der Brauerfamilie Oberlindober, die ihre Lagerhalle für das Jubiläum zur Verfügung gestellt hatte. Gedankt wurde auch den vielen freiwilligen Helfern, die mit ihren selbstgebackenen Kuchen und Torten und den deftigen Brotzeiten und Getränken von der Brauerei die Besucher den ganzen Nachmittag und Abend über bestens versorgten.

Als sehr fähiger Moderator des Abends konnte dann der Jugendleiter der Untersurtaler, Markus Gromes ein unterhaltsames Programm ankündigen. Dabei zeigten die Kinder und Jugend der Untersurtaler, Grenzlandler, Tiefenthaler und jetzt auch der Surtaler aus Lauter als Gruppen nochmals ihr Können. Die Musik dazu kam von den Jungmusikanten der Musikkapelle Ringham-Petting und der „Blech Bredl Blos“. Die Blech Bredl Blos spielte später auch noch zum allgemeinen Tanz auf. Als Dank für die geleistete Jugendarbeit bekamen die anwesenden ehemaligen Jugendleiter und Jugendleiterinnen von den aktuellen Jugendleitern einen kleinen Geschenkkorb überreicht.

So konnten am Ende des Abends die Untersurtaler nicht nur auf 60 erfolgreiche Jahre mit ihren Kinder- und Jugendgruppen, sondern auch eine sehr gelungene Feier zurückschauen, mit der sie dieses Jubiläum gefeiert haben.

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Nachdem der Dreiakter von Georg Stöger und Hans Werner vor über 10 Jahren schon einmal großen Anklang bei den Zuschauern fand, wurde dieses Stück heuer erneut (in anderer Bestzung) aufgeführt. Auch diesmal kamen wieder viele Zuschauer nach Schönram, um sich anzusehen, wofür die 15 Spieler rund um Theaterleiterin Gerlinde Dumberger viele Wochen lang geprobt hatten. Man darf schon jetzt auf das nächste Jahr gespannt sein wenn es wieder heisst “D’ Schoarama Trachtler spuin a Theater.”

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Die Theatergruppe überraschte ihren Spieler Werner Gromes dieses Jahr mit einer besonderen Ehrung. Vor genau 40 Jahren stand dieser nämlich zum ersten Mal auf der Bühne mit einer kleinen Rolle bei dem Stück „Die Wirtszenzl von Aschau“. Auf diesem Wege kam der jetzige Vorstand auch überhaupt erst zum Trachtenverein. Die Theatergruppe überreichte ihm einen Bilderrahmen mit einigen Fotos von den verschiedensten Rollen, die er seitdem verkörpert hat. Gromes bedankte sich daraufhin bei der gesamten Theatergruppe und sorach auch einen besondern Dank aus an den früheren Theaterleiter Josef Fiederer und seinen Vertreter und Bühnenbildner Johann Patz sen. Er freue sich auch, dass die jungen Akteure ihn immer noch mitspielen lassen würden, obwohl er schon so lange dabei sei. Er bedauerte aber augenzwinkernd, dass die Rollen des jungen Liebhabers für ihn mittlerweile vorbei seien.

Schönram. (al) Sowohl die Organisation des Schnalzens selbst, als auch die Rahmenbedingungen, wie die Versorgung der Schnalzer und Gäste in der großen Lagenhalle der Brauerei Schönram und die Unterhaltung durch die Musikkapelle Ringham-Petting und das Wetter hätten nicht besser sein können beim „Preisschnalzen rund um den Waginger See“. Die wohl größte Aperschnalz-Veranstaltung nach dem Gauschnalzen ging am Sonntag dann auch in hervorragender Manier über die Bühne. Die Organisatoren, die „d´Untersurtaler“ Trachtler und ihr Schnalzervorstand Ludwig Prechtl hatten im Vorfeld alles getan, um den Erfolg der Veranstaltung zu garantieren.

Auch das Schnalzen wurde dann reibungslos und schnell abgewickelt, so dass die insgesamt 54 Schnalzer-Passen bald die Wärme der Halle genießen konnten, während sie auf Ergebnisse und Siegerehrungen warteten.  Für alle teilnehmenden Passen hatten die Organisatoren Brotzeitteller parat und die Jugendpassen erhielten obendrein noch Süßigkeiten. Die Gewinner der Jugendpassen bekamen neben dem Pokal auch die „Wandergoassl“, die nach einem dreimaligen Gewinn einer Passe in deren permanenten Besitz übergehen würde. Auch bei den Erwachsenen gab es neben dem Pokal für die Gewinner einen Wanderpokal, hier allerdings in Form eines von der Brauerei Schönram gestifteten großen Bierkruges.

Trachtenvorstand Werner Gromes und Ludwig Prechtl bedankten sich sehr herzlich bei Allen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement so tüchtig mitgeholfen hatten das „Preisschnalzen rund um den Waginger See“ zu diesem Erfolg zu machen. Besonders erwähnt wurden dabei auch vom 1. Bürgermeister von Petting und Schirmherrn der Veranstaltung, Karl Lanzinger, neben den Trachtlern und ihren HelferInnen der „Bräu“ Alfred Oberlindober für die Überlassung der Halle, die Musikkapelle Ringham-Petting und die Feuerwehr.

Die fünf erstplatzierten bei den Jugendpassen waren: 1. Schönram I, 2. Waging I, 3. Laufen I, 4. Roth I und 5. Grassach-Tittmoning.

Die fünf erstplatzierten bei den Allgemeinen Passen waren: 1. Kirchanschöring IV, 2. Laufen II, 3. Waging II, 4. Grassach-Tittmoning I und 5. Schönram I.

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Schönram. (al) Schneidig angefangen hat der Hoagart der Untersurtaler Trachtler im Bräustüberl Schönram mit dem „Hallgrafen Marsch“, gespielt von der „Hallgrafen Musi“.  Sehr erfreut zeigte sich bei der Begrüßung Ansager Markus Gromes nicht nur über die fetzige Musi der Hallgräfler, sondern auch über den vollen Saal. Danach führte Markus den ganzen Abend über sehr gekonnt durch das Programm. Er stellte dabei nicht nur die fünf Gruppen vor, die im Hoagart die ganze Bandbreite und Vielfalt der Volksmusi hören ließen, sondern unterhielt auch selbst mit teils nachdenklichen, aber auch lustigen Reimen, Gedichten und Wissenswertem über die Volksmusi.

Die fünf Gruppe waren das Gesangsduo der „Anfang Dirndl“ aus Vogling/Siegsdorf, die „Bochleit´n Musi“, die „5/8tel Musi“ (beide aus dem Rupertiwinkel), die „Lenzensberg Soatnmusi“ und die „Hallgrafen Musi“ aus Bad Reichenhall. Auch bei den Instrumenten war große Vielfalt geboten.  Bass, Hackbrett, Harfe, Baritonhorn, Gitarre, Posaune, Trompete, Ziach und Zither, alles traditionelle Volksmusikinstrumente, kamen neben den Singstimmen der Anfang Dirndl zum Einsatz.

Nach dem Hoagart spielte die Hallgrafen-Musi noch ausgiebig zum Tanz auf.

Bei dem Erfolg, den dieser Hoagart hatte, werden die Untersurtaler wahrscheinlich nicht allzu lange warten, bis sie einen weiteren veranstalten und die aufführenden Gruppen und die Besucher können das sicher ohnehin kaum erwarten.

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