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Alle Erstplatzierten beim 3-Vereine-Preisplattln anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Kinder- und Jugendgruppen der Untersurtaler, mit 1. Vorstand Werner Gromes (l.) und den Jugendleitern Veronika Pastötter (2.v.l.) und Markus Gromes (r.).

Schönram. (al) Als Gruppe sind sie inzwischen 60 Jahre alt, aber die Mitglieder sind immer jung gewesen in der Kinder- und Jugendgruppe des GTEV „D´Untersurtaler“ aus Schönram. Schon vor 60 Jahren haben die Altvorderen des Vereins für die Zukunft vorgesorgt und sich um junge Mitglieder bemüht. Es mag in all der Zeit nicht immer leicht gewesen sein, Kinder und Jugendliche für Brauchtum und Trachtenwesen zu begeistern, aber wie kürzlich beim Jubiläum sichtbar, hat sich das Blatt gewendet und der Verein erntet reich für die Bemühungen. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in der Gruppe dürfte höher sein und der Enthusiasmus größer denn je.

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, veranstalteten die Untersurtaler neulich zuerst am Nachmittag ein Drei-Vereine-Plattln für die eigene Kinder- und Jugendgruppe und jene der Grenzlandler aus Laufen und der Tiefenthaler aus Weildorf. Am Abend folgte eine Festveranstaltung mit einem schönen Programm, den schon erwähnten Vereinen und weiteren aus der Umgebung.

Wie populär das Plattln und Drahn bei den Kindern und Jugendlichen ist, zeigte sich schon an der Teilnehmerzahl. Die drei Vereine konnten in den fünf Altersgruppen insgesamt 89 Dirndln und Buam aufbieten. Stärkste Einzelgruppe war die der Dirndln Ia mit 18 Teilnehmerinnen. Die Ergebnisliste wird wie immer auf dieser Seite unter „Obalodn“ veröffentlicht.“

Zum Festabend konnte Werner Gromes aus der Gemeinde Petting den 1. Bürgermeister samt seiner beiden Stellvertreter und zahlreicher Gemeinderäte begrüßen. Stellvertretend vom Gauverband I  wurden der 1. Gauvorstand Peter Eicher, Gauehrenmitglieder Alois Edmayer und Josef Harbeck, Gaujugendvertreter Christian Kammerbauer und Gebietsvertreter Hans Hogger begrüßt. Als Vereine wurden neben den schon am Preisplattln am Nachmittag teilnehmenden Grenzlandlern aus Laufen und den Tiefenthalern aus Weildorf auch der Patenverein der Surtaler aus Lauter und Abordnungen weiterer Trachtenvereine aus der Umgebung begrüßt. Gromes bedankte sich auch sehr herzlich bei der Brauerfamilie Oberlindober, die ihre Lagerhalle für das Jubiläum zur Verfügung gestellt hatte. Gedankt wurde auch den vielen freiwilligen Helfern, die mit ihren selbstgebackenen Kuchen und Torten und den deftigen Brotzeiten und Getränken von der Brauerei die Besucher den ganzen Nachmittag und Abend über bestens versorgten.

Als sehr fähiger Moderator des Abends konnte dann der Jugendleiter der Untersurtaler, Markus Gromes ein unterhaltsames Programm ankündigen. Dabei zeigten die Kinder und Jugend der Untersurtaler, Grenzlandler, Tiefenthaler und jetzt auch der Surtaler aus Lauter als Gruppen nochmals ihr Können. Die Musik dazu kam von den Jungmusikanten der Musikkapelle Ringham-Petting und der „Blech Bredl Blos“. Die Blech Bredl Blos spielte später auch noch zum allgemeinen Tanz auf. Als Dank für die geleistete Jugendarbeit bekamen die anwesenden ehemaligen Jugendleiter und Jugendleiterinnen von den aktuellen Jugendleitern einen kleinen Geschenkkorb überreicht.

So konnten am Ende des Abends die Untersurtaler nicht nur auf 60 erfolgreiche Jahre mit ihren Kinder- und Jugendgruppen, sondern auch eine sehr gelungene Feier zurückschauen, mit der sie dieses Jubiläum gefeiert haben.

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Nachdem der Dreiakter von Georg Stöger und Hans Werner vor über 10 Jahren schon einmal großen Anklang bei den Zuschauern fand, wurde dieses Stück heuer erneut (in anderer Bestzung) aufgeführt. Auch diesmal kamen wieder viele Zuschauer nach Schönram, um sich anzusehen, wofür die 15 Spieler rund um Theaterleiterin Gerlinde Dumberger viele Wochen lang geprobt hatten. Man darf schon jetzt auf das nächste Jahr gespannt sein wenn es wieder heisst “D’ Schoarama Trachtler spuin a Theater.”

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Die Theatergruppe überraschte ihren Spieler Werner Gromes dieses Jahr mit einer besonderen Ehrung. Vor genau 40 Jahren stand dieser nämlich zum ersten Mal auf der Bühne mit einer kleinen Rolle bei dem Stück „Die Wirtszenzl von Aschau“. Auf diesem Wege kam der jetzige Vorstand auch überhaupt erst zum Trachtenverein. Die Theatergruppe überreichte ihm einen Bilderrahmen mit einigen Fotos von den verschiedensten Rollen, die er seitdem verkörpert hat. Gromes bedankte sich daraufhin bei der gesamten Theatergruppe und sorach auch einen besondern Dank aus an den früheren Theaterleiter Josef Fiederer und seinen Vertreter und Bühnenbildner Johann Patz sen. Er freue sich auch, dass die jungen Akteure ihn immer noch mitspielen lassen würden, obwohl er schon so lange dabei sei. Er bedauerte aber augenzwinkernd, dass die Rollen des jungen Liebhabers für ihn mittlerweile vorbei seien.

Schönram. (al) Sowohl die Organisation des Schnalzens selbst, als auch die Rahmenbedingungen, wie die Versorgung der Schnalzer und Gäste in der großen Lagenhalle der Brauerei Schönram und die Unterhaltung durch die Musikkapelle Ringham-Petting und das Wetter hätten nicht besser sein können beim „Preisschnalzen rund um den Waginger See“. Die wohl größte Aperschnalz-Veranstaltung nach dem Gauschnalzen ging am Sonntag dann auch in hervorragender Manier über die Bühne. Die Organisatoren, die „d´Untersurtaler“ Trachtler und ihr Schnalzervorstand Ludwig Prechtl hatten im Vorfeld alles getan, um den Erfolg der Veranstaltung zu garantieren.

Auch das Schnalzen wurde dann reibungslos und schnell abgewickelt, so dass die insgesamt 54 Schnalzer-Passen bald die Wärme der Halle genießen konnten, während sie auf Ergebnisse und Siegerehrungen warteten.  Für alle teilnehmenden Passen hatten die Organisatoren Brotzeitteller parat und die Jugendpassen erhielten obendrein noch Süßigkeiten. Die Gewinner der Jugendpassen bekamen neben dem Pokal auch die „Wandergoassl“, die nach einem dreimaligen Gewinn einer Passe in deren permanenten Besitz übergehen würde. Auch bei den Erwachsenen gab es neben dem Pokal für die Gewinner einen Wanderpokal, hier allerdings in Form eines von der Brauerei Schönram gestifteten großen Bierkruges.

Trachtenvorstand Werner Gromes und Ludwig Prechtl bedankten sich sehr herzlich bei Allen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement so tüchtig mitgeholfen hatten das „Preisschnalzen rund um den Waginger See“ zu diesem Erfolg zu machen. Besonders erwähnt wurden dabei auch vom 1. Bürgermeister von Petting und Schirmherrn der Veranstaltung, Karl Lanzinger, neben den Trachtlern und ihren HelferInnen der „Bräu“ Alfred Oberlindober für die Überlassung der Halle, die Musikkapelle Ringham-Petting und die Feuerwehr.

Die fünf erstplatzierten bei den Jugendpassen waren: 1. Schönram I, 2. Waging I, 3. Laufen I, 4. Roth I und 5. Grassach-Tittmoning.

Die fünf erstplatzierten bei den Allgemeinen Passen waren: 1. Kirchanschöring IV, 2. Laufen II, 3. Waging II, 4. Grassach-Tittmoning I und 5. Schönram I.

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Schönram. (al) Schneidig angefangen hat der Hoagart der Untersurtaler Trachtler im Bräustüberl Schönram mit dem „Hallgrafen Marsch“, gespielt von der „Hallgrafen Musi“.  Sehr erfreut zeigte sich bei der Begrüßung Ansager Markus Gromes nicht nur über die fetzige Musi der Hallgräfler, sondern auch über den vollen Saal. Danach führte Markus den ganzen Abend über sehr gekonnt durch das Programm. Er stellte dabei nicht nur die fünf Gruppen vor, die im Hoagart die ganze Bandbreite und Vielfalt der Volksmusi hören ließen, sondern unterhielt auch selbst mit teils nachdenklichen, aber auch lustigen Reimen, Gedichten und Wissenswertem über die Volksmusi.

Die fünf Gruppe waren das Gesangsduo der „Anfang Dirndl“ aus Vogling/Siegsdorf, die „Bochleit´n Musi“, die „5/8tel Musi“ (beide aus dem Rupertiwinkel), die „Lenzensberg Soatnmusi“ und die „Hallgrafen Musi“ aus Bad Reichenhall. Auch bei den Instrumenten war große Vielfalt geboten.  Bass, Hackbrett, Harfe, Baritonhorn, Gitarre, Posaune, Trompete, Ziach und Zither, alles traditionelle Volksmusikinstrumente, kamen neben den Singstimmen der Anfang Dirndl zum Einsatz.

Nach dem Hoagart spielte die Hallgrafen-Musi noch ausgiebig zum Tanz auf.

Bei dem Erfolg, den dieser Hoagart hatte, werden die Untersurtaler wahrscheinlich nicht allzu lange warten, bis sie einen weiteren veranstalten und die aufführenden Gruppen und die Besucher können das sicher ohnehin kaum erwarten.

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Nachdem der Heimatabend in Petting wegen schlechtem Wetter im Saal stattfinden musste, konnte der Heimatabend in Schönram bei herrlichen Sommerwetter im Biergarten des Bräustüberls abgehalten werden. Die „Lustigen Pettinger“ spielten zur Unterhaltung der Gäste und auch bei so manchen Aufführungen unserer Trachtengruppe auf. Der Heimatabend war sehr gut besucht, was nicht nur den Veranstalter (Fremdenverkehrsverein) sondern natürlich auch die Mitwirkenden freute.

Schönram. (al) Insgesamt 68 Jugend-Passen und 131 Allgemeinen-Passen zeigten beim 62. Rupertigau-Preisschnalzen in Schönram ihr Können. Wie sich mittlerweile herausstellte, scheint das Schnalzen (das ja traditionellerweise den Winter, Schnee und Kälte austreiben soll) ein Erfolg gewesen zu sein: Die Temperaturen steigen und die Meteorologen rechnen mit einem warmen Frühling! Dabei zeigte sich der Winter beim Schnalzen selbst nochmal von seiner unangenehmen Seite: eisig blies der Wind und das Schneetreiben war, besonders während die Jugendpassen in Aktion waren, manchmal so dicht, dass die Schnalzerinnen und Schnalzer fast darin verschwanden.  Da war es großartig, dass die Organisatoren auch für diesen Fall vorgesorgt und eine warme Halle der Brauerei Schönram parat hatten, in der sich Schnalzer und Zuschauer aufwärmen und Essen und Trinken genießen konnten.  Auch für die Unterhaltung außerhalb des Schnalzens war bestens gesorgt.  Schon am frühen Vormittag sorgte die Musikkapelle Ringham-Petting für gute musikalische Unterhaltung und am Nachmittag traten die „Hohenmemminger Goaßlschnalzer“ und die „Fidelen Milchkübel“ mit musikalischen Einlagen in Aktion.

Der Vorsitzende der Rupertigau-Schnalzer, Bernhard Kern, konnte auch die meisten der BürgeremisterInnen des Rupertiwinkels und des Salzburger Flachgaues, sowie einige übergeordnete politische Mandatsträger willkommen heißen zu dieser sehr populären Brauchtumsveranstaltung.  Darunter befanden sich Michaela Kaniber (Abgeordnete für die Region im bayerischen Landtag), Georg Grabner (Landrat Berchtesgadener Land), Andreas Danzer (stellvertretender Landrat für Traunstein), sowie Georg Wetzelsperger (Bezirksrat). Von Salzburger Seite waren Landesobfrau Walli Ebner, Margit Schneeweiss (Gauobfrau für den Flachgau), sowie ebenfalls mehrere Bürgermeister gekommen.  Vom Trachtenverband waren Gauvorstand Peter Eicher und Gebietsvertreter Hans Hogger anwesend, sowie der Ehrenvorsitzende der Schnalzervereinigung, Heini Waldhutter.

Nach 1958, 1988 und 1997 würde jetzt das Gaupreisschnalzen wieder in Schönram ausgetragen, sagte Kern und dankte bei dieser Gelegenheit dem Schirmherrn des Schnalzens, dem Pettinger Bürgermeister Karl Lanzinger und dem Trachtlervorstand, Werner Gromes.  Ein besonderer Dank ging natürlich an den Hauptorganisator, den 2. Bürgermeister von Petting und Vorstand der Schönramer Schnalzer, Ludwig Prechtl, der mit seinen vielen Helferinnen und Helfern ganz offensichtlich eine organisatorische Meisterleistung zustande gebracht habe.  Kern bedankte sich auch gleich bei der Musikkapelle Ringham-Petting und derer Leiter, Andi Resch, die die Besucher in der Halle schon ordentlich in Stimmung gebracht hätten.

Nach den Ansprachen ging es den kurzen Weg hinüber zur Schnalzerwiese, wo die Kleinen von den Jugendpassen schon aufgeregt auf ihren Einsatz warteten.  Wie sich herausstellen sollte, wurden dabei viele auf eine harte Probe gestellt, weil sie, neben dem Schnalzen, auch mit Wind und Schnee zu kämpfen hatten.  Zum größten Teil hatte es die Erwachsenen der Allgemeinen Passen am Nachmittat dabei etwas leichter.

Die einzelnen Ergebnisse gibt es auf dieser unter „Obalodn“.

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Schönram. (al) Es war eigentlich nicht anders zu erwarten, denn die Vereinsmaschinerie der „D´Untersurtaler“ läuft wie geschmiert.  So blieben den vielen anwesenden Mitgliedern und Gästen bei der Herbstversammlung im Saal des Bräustüberls in Schönram insbesondere böse Überraschungen erspart.  Die Berichte waren alle positiv und die Routine der damit beschäftigten Abteilungsleiter und Vorstand Werner Gromes war deutlich zu hören.  Trotzdem war aber besonders die Vorschau interessant, denn für die Zukunft haben die Schönramer Trachtler wieder einiges geplant.

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste, in der insbesondere 1. Bürgermeister Karl Lanzinger und 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl willkommen geheißen wurden, gedachten die Mitglieder in einer Gedenkminute der Verstorbenen des Vereins, dann übergab Gromes gleich  das Wort an Schriftführer Martin Prechtl für dessen Bericht.  Prechtl führte die etwa 50 Anlässe, Sitzungen und Versammlungen auf, welche die Untersurtaler selbst veranstaltet haben, oder bei denen sie beteiligt waren im vergangenen Jahr.  So haben die Untersurtaler drei Weihnachtsfeiern „absolviert“, in Waging, ihre eigene und eine in Weildorf.  Im Februar waren sie mit mehreren Passen sowohl beim „Schnalzen rund um den Waginger See“ und beim „Rupertigau – Preisschnalzen“ in Saaldorf vertreten.  Im April gab es sechs Theateraufführungen der Trachtler im Bräustüberl Schönram.  Einen lustigen Abend verbrachten die Schönramer, zusammen mit den Laufener Trachtlern im Vereinsheim beim „Oascheibn“ im April.  Der Jahrtag mit Frühjahrsversammlung sei buchstäblich ins Wasser gefallen und der dazugehörige Gottesdienst musste wegen Regens von der Badleiten ins Bräustüberl verlegt werden, sagte Prechtl.  Den „Gedein“ aus Laufen schlugen die Schönramer ein Schnippchen beim „Maibaumklau“, worauf die Laufener genötigt waren, ihren Baum mit Trinkbarem auszulösen.  Beim gemeinsamen Aufstellen in Laufen war aber schon wieder alles im Lot, sogar der Maibaum.

Wie jedes Jahr nahmen die Untersurtaler auch wieder an der Trachtenwallfahrt nach Maria Eck teil.  Der Juni brachte das Brauereifest der Brauerei Schönram, wobei die selbstgebackenen Kuchen der Trachtler weggingen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.  Anstrengend war der Juli mit der Delegiertenversammlung in Ruhpolding, dem Gaufest in Ruhpolding, einem Heimatabend in Petting, dem 50-jährigen Gründungsfest des TSV Petting und dem Gaupreisplattln der Buam.  Auch im September hatten die Untersurtaler viel zu tun.  Da standen das Gaujugendpreisplattln in Saaldorf, das Gebietspreisplattln der Jugend in Waging, die Gemeindemeisterschaft der Stockschützen in Petting (5. Platz), der Erntedank und der „Bauernhirest“ in Laufen auf dem Programm.

Erst kürzlich wurden sowohl der langjährige Gebietsvertreter Herbert Galler als auch Gebietsschriftführer Werner Gromes bei einer großen Feier im Poststall Teisendorf verabschiedet.  Danach, am 19. 10. gingen die Trachtler auf ihren Vereinsausflug nach Holzhausen und Mühldorf.

Einen sehr ausführlichen und minutiösen Bericht hatte auch Kassier Gerhard Roider bereit.  Dieser zeigte, dass die Schönramer Trachtler in einer guter finanziellen Verfassung sind. Altbürgermeister Markus Putzhammer und Christa Amann hatten die Kasse geprüft, bescheinigten Roider deren gute Führung und schlugen die Entlastung der Vorstandschaft vor, die auch prompt und einstimmig gewährt wurde.

Jugendwart Markus Gromes führte im Detail aus, an welchen Veranstaltungen die Kinder und Jugendlichen des Vereins teilgenommen hatten.  Besonders hervorgehoben wurden dabei die guten Platzierungen beim Gebietsjugendpreisplattln in Waging, bei dem die Schönramer in den verschiedenen Kategorien mit Resultaten auf den Rängen drei bis zehn glänzten und drei Pokale mit nach Hause nehmen konnten.  Sicher eine Auswirkung des fleißigen Übens in 30 Proben seit der letzten Herbstversammlung.  Gromes dankte vor allem der Jugendleiterin und Vortänzerin Vroni Pastötter und seiner Mutter, Martha Gromes, für deren große Hilfe bei seiner Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.  Gromes rief alle Mitglieder dazu auf, sich in die Jugendarbeit des Vereins einzubringen.

Vorplattler Thomas Pastötter erzählte nicht nur von den vielen Veranstaltungen, an denen die Schönramer teilgenommen hatten, sondern auch vom Spaß, den sie dabei hatten.  Die Gruppe arbeitet offensichtlich sehr gut zusammen und ist auch außerhalb des Plattlns und Drahns gern zusammen, wie bei einem Aktiven-Ausflug nach Wien am 6. und 7. Dezember.  Theaterleiterin Gerlinde Dumberger stellte fest, die Aufführungen des Frühjahres seien wieder sehr erfolgreich gewesen und bedankte sich bei allen, die daran mitgearbeitet haben.  Ein besonderer Dank ging an die Brauerei Schönram, für die Möglichkeit der Aufbewahrung der „Theaterkisten“ und die generelle Mithilfe bei den Vorführungen.  Dumberger versprach auch gleich weitere sechs Aufführungen im nächsten Frühjahr.

Schnalzergruppenleiter Ludwig Prechtl freute sich über das gute Abschneiden der Schönramer Passen bei den heurigen Schnalzerveranstaltungen, wie dem „Schnalzen rund um den Waginger See“, wo die Schönramer bei den allgemeinen Passen die Plätze vier, neun, vierzehn und neunzehn von insgesamt 29 Startern belegen konnten.  Auch die Jugend habe sich gut geschlagen, meinte Prechtl, mit einem siebten Platz und einem achtzehnten.  Selbst wenn die Platzierungen nicht großartig waren, hätten die Schnalzer doch viel Spaß gehabt, beteuerte der Schnalzervorstand der Untersurtaler.  Auch Prechtl bedankte sich herzlich bei allen Helfern.  Jetzt werde mit Hochdruck auf das große Rupertigaupreisschnalzen hingearbeitet, das im Februar in Schönram stattfinden wird.  Dazu erbat sich Prechtl viele Helfer, um das Großereignis, an dem etwa 200 Passen teilnehmen werden, gut über die Bühne zu bringen.

Vorstand Gromes meinte in seinem Bericht, es sei „eh schon fast alles gesagt worden, was wichtig ist“, aber es freue auch ihn, wenn möglichst viele an Feiern und Veranstaltungen des Vereins teilnehmen.  „Es macht immer a Freid, wenn vui Leit dabei san“, sagte Gromes und er hoffe dass das auch in Zukunft so bleiben werde.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Karl Lanzinger die Trachtler für ihre ausgezeichnete Jugendarbeit und die Bewahrung und Förderung des Brauchtums unserer Gegend.  Der Bürgermeister versprach auch bestmögliche Unterstützung der Gemeinde für das große Rupertigaupreisschnalzen in Schönram und generell viel Erfolg für das kommende Jahr.

Abschließend bedankte sich Vorstand Gromes bei der Gemeinde, der Brauerei, den Besitzern Oberlindober und den Wirtsleuten Arno und Andrea Henninger für die stets gute Bewirtung und Unterstützung der Trachtler und endete die Versammlung mit dem Wahlspruch „Treu dem guten alten Brauch“.

Aufgrund des schlechten Wetters musste der Heimatabend in Schönram in diesem Jahr wieder vom Biergarten in den Saal des Bräustüberls verlegt werden. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Heinrich Abfalter führte gekonnt durch das Programm, das von den “Lustigen Pettingern” umrahmt wurde. Wie immer zeigten unsere Kinder- und Jugendgruppe sowie die Aktiven zahlreiche Tänze und Plattler den zahlreich erschienen Gästen. Außerdem wurden Urlaubsgäste durch den Fremdenverkerhsverein geehrt, die schon viele Jahre im Urlaub unseren Ort  besuchen.

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(al) Fast scheint es, als ob das Wetter beim Jahrtag der “Untersurtaler” in Schönram nur schön sein kann. Auf den Gottesdienst beim Anwesen der Oberlindober folgte der Umzug durchs Dorf.
Die Musikkapelle Ringham-Petting hatte die Trachtler vor dem Gottesdienst vom Vereinsheim hinter dem Bräustüberl zum Anwesen der Familie Oberlindober geleitet. Am Waldrand warteten die Schönramer Böllerschützen, um die Kapelle und die Trachtler mit einem Salut zu begrüßen.

Wie schon seit vielen Jahren hielt Pfarrer Horst Kress aus Weildorf den Gottesdienst. In seiner Ansprache wies Kress auf die zunehmende Vereinsamung in der Gesellschaft hin. Durch den steigenden Zeitdruck und das Arbeiten an Computern ohne echten menschlichen Kontakt würden die Menschen vereinsamen, sagte Kress. Darum seien Vereine wie die Trachtler und die Musikkapellen so wichtig. Dort würden die Leute noch zusammenkommen und gemeinsam etwas unternehmen.

Nach dem Gottesdienst zogen Musikanten und Trachtler zum Gefallen der Zuschauer durch das Dorf, um dann im Saal des Bräustüberls ihren Jahrestag zu feiern. Auch dabei wurden die Trachtler von der Musikkapelle Ringham-Petting unterhalten.

In einer Gedenkminute wurde der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Johann Öllerer und Josef Hofmann gedacht. In einer kurzen Rede hielt Vorsitzender Werner Gromes die Trachtler dazu an, Werbung für den Verein zu machen. Vor allem Kinder und Jugendliche sollten zum Beitritt animiert werden. “Sie sind unsere Zukunft”, sagte Gromes.

Markus Gromes hat kürzlich das Zertifikat als ausgebildeter Jugendleiter erhalten und Vroni Pastötter muss nur noch einen Kurs absolvieren, um sich ebenfalls als zertifizierte Jugendleiterin zu betätigen. Jeden Freitag um 18 Uhr treffen sich die Kinder im Vereinsheim hinter dem Bräustüberl, um zu spielen, tanzen, plattln, singen und musizieren. Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen, sagte der Vorsitzende. Gleich zu Anfang des Jahrestages hatte die Kindergruppe ein Lied vorgetragen und mehrere Plattler gezeigt. Der zweite Bürgermeister, Ludwig Prechtl, sagte, dass er sich immer wieder freue, dass nicht nur die Kinder und Jugendlichen so eifrig mitmachen, sondern auch die Aktiven. Abschließend gab Gromes mehrere Termine bekannt: die Gautrachtenwallfahrt nach Maria Eck am 20. Mai, das Feuerwehrfest von 4. bis 10. Juni in Petting, das Drei-Vereine-Plattln in der Turnhalle Petting und vieles mehr. Am 23. September machen die “Untersurtaler” ihren Vereinsausflug und am 28. Oktober findet die Jahreshauptversammlung statt.

Mit der Aufführung der “Olympiapolka” beendeten die Aktiven des Vereins den Jahrtag.

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