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Schönram. (al) Nach mehr als zweijähriger Bauzeit und etwa 10000 eigenen Arbeitsstunden der drei am Bau beteiligten Vereine, dem Trachtenverein „D´Untersurtaler“, den „Schönramer Schützen“ und den „Böllerschützen Schönram“, wurde neulich das neue Vereinsheim in Schönram feierlich eingeweiht. Stolz zeigten die drei Vereine den mehreren hundert Besuchern der Einweihung ihre neuen Vereinsräume und den Schießstand der Schützen. Natürlich waren zur Einweihung auch viele Vertreter aus Politik, anderen Vereinen und den übergeordneten Organisationen gekommen um das neue Heim zu bewundern und den drei Vereinen alles Gute zu wünschen für ihr neues Zuhause.

Die Feier begann mit dem Marsch der Vereine, angeführt von der Musikkapelle Ringham-Petting, von ihrer langjährigen, alten Bleibe im Rückgebäude der Brauerei Schönram hinunter zum neuen Heim. Dort begrüßte zuerst der Vorstand des Trachtenvereins, Werner Gromes die Vereine und Besucher der Feierlichkeiten mit einem netten Gedicht. Bevor Gromes das Wort an 1. Bürgermeister der Gemeinde Petting, Karl Lanzinger, übergab, bedankte er sich im Namen der drei Vereine sehr herzlich bei den Brauereibesitzern, der Familie Oberlindober, die den Vereinen für viele Jahre die bisherigen Räumlichkeiten überlassen hatte. Ein besonderes Willkommen ging an die LEADER Vertreter, einer vom „Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“ und dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes, ELER“ Organisation, die maßgeblich an der Finanzierung des Projektes beteiligt war. Als Vertreter der „LAG, Lokale Aktionsgruppe Traun, Alz, Salzach e.V.“ dieser Organisation waren der Vorstand und Bürgermeister von Fridolfing, Konrad Schupfner und sein Stellvertreter, Bürgermesiter von Kirchanschöring, Hans-Jörg Birner, sowie die Managerin Elke Ott und die Vorstandschaftsmitglieder Theresia Aicher, Monika Fuchs, Johannes Danner, Johann Krumbacher und Alfred Schupfner gekommen. Auch viele Vertreter der Ortsvereine und der Trachten-, Schützen- und Böllerschützenvereine aus der Umgebung waren gekommen um mit den Schönramern zu feiern. Darunter die 1. Vorstände des Patenvereins der Trachtler aus Surberg-Lauter, Stefan Lohwieser und der „Gedein“ aus Laufen, Thomas Streitwieser. Anwesend war auch der stellvertretende Gauvorstand, Michi Hauser. Von den übergeordneten Schützenverbänden gaben Gauschützenmeister Anton Stutz und der stellvertretende Bezirksschützenmeister Stefan Fersch den Schönramern die Ehre. Willkommen heißen konnte Lanzinger auch seine Vertreter, 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl und 3. Bürgermeister Thomas Stippel, sowie Altbürgermeister Markus Putzhammer und mehrere Gemeinderäte.

In seiner Ansprache meinte Lanzinger, dies sei nicht nur für Schönram ein besonderer Tag, sondern für die ganze Gemeinde Petting. Das neue Vereinsheim habe einen tollen Anblick geboten, beim Marsch aus dem Dorf. Es sei aber nicht nur der Anblick der Freude bereitet habe, sondern auch die Weise wie das Heim zustande gekommen sei. Die Arbeiten beim Bau seien reibungslos von statten gegangen und bis auf die Arbeiten an den Außenanlagen komplett. Fast schade, sagte Lanzinger, dass die hinter dem Projekt steckende Arbeit nicht wirklich sichtbar gemacht werden könne. Bei der vielen Eigenarbeit der Vereine bedürfe es einer guten Organisation und Mitglieder die bereit sind anzupacken. Das alles wäre aber nicht möglich, wenn nicht die finanziellen Belange geregelt würden. Diesbezüglich konnte die Gemeinde das für das Heim benötigte Grundstück zu einem fairen Preis erwerben. Ein besonderer Dank des Bürgermeisters ging an Hans und Christa Singhammer, die ihr Grundstück zur Verfügung gestellt haben. Ein weiterer großer Dank ging an die „LEADER“ Gruppe, denn weder die Vereine, noch die Gemeinde hätten die Finanzierung stemmen können ohne die Hilfe der Gruppe. Jetzt gebe das Investment in das Heim den drei Vereinen, die das Gemeindeleben so sehr bereichern und zugleich der Jugend der Gemeinde sehr gute Zukunftschancen. Lanzinger dankte den Gemeinderäten für ihre Zustimmung zu diesem Investment.

Ein weiterer besonderer Dank ging auch an Wolfgang Mayer vom Schützenverein, der durch seine Arbeit und sein Engagement und die damit verbundene Koordination der Bautätigkeiten unsäglich zum Gelingen des Projektes beigetragen habe. Durch diese Arbeit und die Arbeit der Mitglieder sei es möglich gewesen, das Heim höchst funktionell und mit einem hervorragenden Raumangebot auszustatten. Auch die Lage des Heimes lobte der Bürgermeister. Es liege am Ortsrand des Dorfes, sei aber sehr gut zu erreichen. Abschließend wünschte der Bürgermeister den drei Vereinen einen guten Start in ihrem neuen Heim und eine weiterhin gute Entwicklung.

Wolfgang Mayer zitierte in seiner Ansprache die vielen Arbeiten, die von der Gründung der Interessengemeinschaft zum Bau des Heimes am 17. 12. 2014 bis zur Abnahme und der Genehmigung des Schießstandes durch das Landratsamt am 11. 9. 2018 zu erledigen waren. Insgesamt 782 Tage habe der Bau gedauert, sagte Mayer und jetzt stünden lediglich noch der Bau der Fluchttreppe und die Fertigstellung der Außenanlagen an. Mayer bedankte sich herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Vereine, ohne die der Bau nicht so reibungslos verlaufen wäre.

Nach den Grußworten und guten Wünsche der Besucher von der LEADER Gruppe und den umliegenden Vereinen, die allesamt Geschenke für das Heim mitgebracht hatten, nahm Pfarrer Ludwig Westermeier die Einweihung vor. In jedem der Räume wurden dabei zuvor gesegnete Kreuze aufgehängt.

Danach gab es für die vielen Besucher Gelegenheiten die Räume zu besichtigen. Hervor stachen dabei der große Probesaal für die Trachtler, die jetzt keine Enge beim Üben beim Plattln haben sollten, sowie hervorragend ausgestattete Schießanlage für den Schützenverein. Auch alle weiteren Einrichtungen sind bestens ausgestattet, von Küchen bis zu Toiletten.

Während viele der Neugierigen das Vereinsheim von innen besichtigten, unterhielten auf der Bühne draußen die Musikkapelle und die Trachtler mit Plattln und Tanzen die Gäste. Zudem brutzelten hinter der (Theke im neben dem Heim situierten Stadel) Würste und Braten und auch für genügend Trinkbares war gesorgt. So verging der Nachmittag sehr unterhaltsam, bis zum die Feier abschließenden und von Musikwart Markus Gromes geleiteten „Volkssingen“.

Die drei Schönramer Vereine, Trachtler, Schützen und Böllerschützen werden durch das Heim jedenfalls bestens für die Zukunft gewappnet sein und das wurde ihnen auch von den mehreren hundert Besuchern sicher herzlich gewünscht.

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Beim Gaupreisplatteln in Prutting schafte es Markus Gromes in der Gruppe Aktive Buam II in die Gaugruppe. Zu diesem Erfolg trug natürlich auch seine Tanzpartnerin Veronika Pastötter maßgeblich bei. Die gesamte Ergebnisliste gibt es wie immer unter “Obalodn” zu finden.

Bei bestem Wetter konnten wir zusammen mit unseren “Geedein” deren 110-jähriges Gründungsfest feiern. Nach dem morgendlichen Empfang der Vereine folgte ein kurzer Kirchenzug zur Feldmesse, die der Laufener Pfarrer Eibl in der von ihm gewohnten Art auf besonders kurzweilige und zugleich andächtige Weise abhielt. Im Anschluss folgte der Festzug durch das reichlich geschmückte Laufen, wobei der Trachtenverein Schönram sich auch mit der Musikkapelle Ringham-Petting und dem Festwagen beteiligte. Nach der Rückkehr ins Festzelt war für das leibliche Wohl natürlich bestens gesorgt, so dass der Festtag in geselliger Runde ausklingen konnte.

Vor Kurzem konnten unsere “Geedein”, die Grenzlandler Laufen, den Festabend anlässlich ihres 110-jährgen Bestehens abhalten. Die Schönramer Trachtler ließen es sich dabei natürlich nicht nehmen, den Jubilaren zu Ehren den Kronentanz aufzuführen und ein kleines Geschenk (Porzellanschwein mit Gutschein für ein Spanferkelessen) zu überreichen.

Schönram. (al) Bei wunderbaren, fast schon sommerlichen Sonnenschein, begann der Jahrtag auch heuer wieder mit dem Zug durchs Dorf zum von Pfarrer Kress gehaltenen Gottesdienst. In seiner Ansprache rief Pfarrer Kress zu Toleranz und Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen auf. Nur weil wir hier Frieden und Wohlergehen genießen können, gelte das nicht für andere Weltregionen, sagte der Pfarrer und das sollte uns bewusst sein.

Nach dem Marsch zurück zum Bräustüberl begrüßte der 1. Vorstand Werner Gromes den 1. Bürgermeister Karl Lanzinger, 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl, mehrere Gemeinderäte, Mitglieder und Gäste. Leider musste der Vorstand auch diesmal beim Totengedenken wieder einige Namen von Mitgliedern verlesen, die im vergangenen Jahr verstorben sind.

Erfreut zeigte sich Gromes über die zwei kleinen Trachtler, die im vergangenen Jahr dem Verein beigetreten sind. Gromes appellierte aber auch an die Mitglieder, weiter fleißig für Neuzutritte zu werben.

Bei den Ehrungen konnte der Vorstand sogar zwei Mitglieder ehren, die schon seit 60 Jahren dem Verein angehören, nämlich Martha Patz und Johann Patz sen. Seit 30 Jahren sind Martha Gromes, Christa Putzhammer und Heinrich Abfalter jun. beim Verein. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Theresia Dürnberger, Anna Esterer, Theresia Huber und Maria Perschl von Bürgermeister Lanzinger Urkunden überreicht.

Geehrt für ihre besonderen Verdienste um die Untersurtaler wurden Christa Singhammer, von 1995 bis 2017 Frauenführerin, Isidor Haunerdinger, von 1999 bis 2017 2. Vorstand und Ludwig Prechtl, von 2001 bis 2017 Leiter der Schnalzergruppe des Vereins.

Mit dem Wahlspruch der Trachtler, „Treu dem guten alten Brauch“ beendete Gromes den Jahrtag und wünschte allen ein gutes Jahr.

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Wie jedes Jahr luden die Schönramer Trachtler zu Ostern wieder ihre “Geedein”, die Grenzlandler Laufen, zum Oascheibn ins Vereinsheim ein. Siegessicher waren die Laufener nach Schönram gekommen, denn beim letzten „Oascheibn“ hatten sie die Schönramer klar besiegt. Als Geschenk hatten sie sogar ein Straußenei mitgebracht, denn nur mit einem so großen Ei seien sie zu schlagen, meinte der Vorstand der Grenzlander, Thomas Streitwieser, nach der herzlichen Begrüßung durch den Vorstand der Untersurtaler, Werner Gromes.

Wie sich herausstellen sollte, hatten sich die Laufener aber verrechnet, denn in diesem Jahr war das Glück auf Seiten der Schönramer Trachtler. Genau wie ihre Schönramer Freunde im letzten Jahr nahmen aber auch die Laufener ihre Niederlage sehr sportlich und machten nach dem Oascheibn mit ihren Schönramer Freunden noch einen netten Abend mit einer deftigen Brotzeit und viel Spaß und Gelächter daraus. Daran änderten auch die süffisanten Feixereien der Untersurtaler nichts, die sie den Grenzlandlern zuteilwerden ließen. Jedenfalls zeigten sich die Vorstände, Gromes und Streitwieser auch diesmal wieder sehr erfreut über den Erfolg des „Oascheibns“ und wollen diese Tradition sicher fortführen.

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Schönram. (al) Eine etwas ausgefallene Weihnachtsfeier bekamen die Untersurtaler Trachtler in Schönram neulich zu sehen. Wie immer wurde sie zwar zwischen Weihnachten und Neujahr im Bräustüberl gehalten, aber dieses Jahr wurde die Feier mit einer lustigen Einlage der Aktiven bereichert.

Durch den anfänglichen, besinnlichen Teil führte Markus Gromes mit Weihnachtsgeschichten und spielte gewohnt versiert auf seiner Ziach. Für weitere gute Musik sorgte das Pettinger Frauentrio „Signoras“ mit Ziach, Gitarre und Hackbrett. Das Duo Wiesholler – Walchschmied aus Hirschau bei Grabenstätt sang Weihnachtslieder und Katharina Wiesholler erwies sich zudem als hervorragende Harfenspielerin.

Nach einer Pause ging Luggi Prechtl zu Werk und bewies einmal mehr sein Talent als humorvoller Versteigerer. Dabei brachte Prechtl Brotzeiten, Torten, Besen, Gutscheine, verschiedene Ornamente und Trinkbares unter die Leute.

Nach einer weiteren kurzen Pause, um die Bühne umzubauen, führten einige der Aktiven des Vereins dann ein humoristisches Stück mit dem Titel „Seniorengymnastik in Schönram“ auf.

Die gute Laune, die mit dieser Einlage ausgelöst wurde, setzte sich auch beim Einsammeln der Preise fort, die mit den während der Pause verkauften Losen gewonnen worden waren.

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Gedai-Bittn in Laufen

Laufen. (al) Wie seit mehreren Jahren statteten die Untersurtaler Trachtler aus Schönram ihren „Gedain“, den Grenzlandlern in Laufen einen Besuch ab, und brachten dabei den traditionellen „Allerseelenwecken“ mit.

Weil das Geld knapp war, durch den Vereinsheimbau und andere Obligationen, scherzte Vorstand Werner Gromes, hatten die Untersurtaler heuer nur einen sehr kleinen Zopf mitgebracht, der allerdings mit viel Tamtam in den Saal getragen wurde. Wenig später hatten die Untersurtaler aber doch ein Erbarmen und rückten mit dem „echten“ weitaus größeren Zopf heraus.

Später am Abend brachten der 2. Vorsitzende, Matthias Maier und Jugendleiter Christian Hainz angeführt von einer Gruppe Musikanten zwei meterlange Holzscheiter in den Saal. Sehr schön war jedes der Scheiter mit der Inschrift „Gedainbiddn – Schoaram GTEV Laffa“ versehen. Mit einigem hin und her, wurde dann der Preis für das „Gedai sein“ der Schönramer für die Laufener mit viel Gelächter und einigen Schnäpsen ausgehandelt. Zwischendurch mussten mehrere aus dem Festausschuss der Laufener auch immer wieder auf den scharfkantigen Holzscheitern knien, um ihr Bitten zu unterstreichen.

Die Schönramer werden also beim 110-jährigen Gründungsfest der Grenzlandler, vom 30. Mai bis zum 9. Juni 2018 als „Gedain“ dabei sein und sie nach Kräften unterstützen, um das Fest zu einem großen Erfolg zu machen. An diesem Abend wurde diese Zusage jedenfalls noch gründlich gefeiert mit Musik und gemütlichem Beisammensein.

Schönram. (al) Vorstand Werner Gromes konnte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung den 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl, mehrere Gemeinderäte, Altbürgermeister Markus Putzhammer, Ehrenmitglieder und Vorstände anderer Vereine willkommen heißen. Beim zweiten Tagesordnungspunkt, dem Totendedenken, sagte Gromes, leider seien mit Maria Judex, Johann Roider, Johann Singhammer, Sebastian Kamml und Mathias Spitzauer wieder einige treue Mitglieder gestorben.

Als erster mit seinem Bericht war danach Schriftführer Martin Prechtl an der Reihe. In seiner umfassenden Aufzählung der Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr erwähnte Prechtl nicht weniger als 45 Termine, die der Verein veranstaltete, oder an denen er teilgenommen hatte. Dazu kamen noch drei Ausschusssitzungen, zwei Vorstandssitzungen und mehrere Sitzungen mit den anderen, am Bau des Hauses der Vereine in Schönram beteiligten Vereinen. Darüber hinaus haben die Trachtler an allen kirchlichen Festen teilgenommen und Besuche bei hohen Geburtstagen von Vereinsmitgliedern gemacht. Als herausragend dürfen dabei genannt werden das „Schnalzen rund um den Waginger See“, bei dem die Untersurtaler die Ausrichter waren, der Gebietsjugendhoagart, der ebenfalls in Schönram stattfand und die Aufführungen der Theatergruppe.

Kassier Gerhard Roider listete die Einnahmen und Ausgaben des Vereins auf, wobei natürlich die Ausgaben für den Beitrag der Trachtler zum Bau des Hauses der Vereine einen großen Posten ausmachten. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Über seine zweifache Tätigkeit für den Verein, als Jugendleiter und Musikwart, berichtete Markus Gromes der Verein habe gegenwärtig 30 Kinder und Jugendliche. Einen Ausflug hätte die Gruppe, zusammen mit der Jugendkapelle der Musikkapelle Ringham / Petting nach Salzburg zum Bowling, Minigolf und dem Kinderland gemacht.

Zu seiner Tätigkeit als Musikwart sagte Gromes, das Jubiläum der Kinder- und Jugendgruppen sei von der Jugendkapelle Ringham / Petting und der BlechBredl Blos musikalisch gestaltet worden, wobei letztere hernach auch als Tanzlmusi aufspielte.

Der Vorplattler, Thomas Pastötter, berichtete die Aktivengruppe habe derzeit acht „Buam“ und neun „Dirndl“ in ihren Reihen. Teilgenommen haben diese an insgesamt 14 Veranstaltungen, von denen sie einige auch selbst organisiert haben. Als besonders bezeichnete Pastötter auch den Aktivenausflug in die tschechische Bierstadt Pilsen, sowie auf die Nesselalm bei Ruhpolding.

Die Leiterin der Theatergruppe, Gerlinde Dumberger, bezeichnete auch die diesjährigen Auftritte, mit dem Stück; „Manöversünd“ als vollen Erfolg und als Besonderheit die Ehrung von Werner Gromes, für seine 40 Jahre als Darsteller in der Gruppe.

Der Bericht des Leiters der Schnalzergruppe, Ludwig Prechtl, sollte sein letzter sein, weil er sich bei den Wahlen nicht mehr zur Verfügung stellen würde, sagte er. Er habe aber seine Zeit als Leiter der Schnalzerabteilung sehr genossen. Die letzte große Veranstaltung während seiner Amtszeit sei das in Schönram gehaltene „Schnalzen rund um den Waginger See“ gewesen, die dank der vielen Helfer zu einem großen Erfolg geworden ist.

Es sei schon viel über den guten Zustand des Vereins gesagt worden, meinte Vorstand Werner Gromes. Er wolle aber noch Einiges dazufügen. Der Verein habe jetzt 440 Mitglieder, wozu noch 30 aus der Kinder- und Jugendgruppe gezählt werden müssten. Es seien immer Mitglieder willkommen, die beim Bau des Hauses der Vereine helfen wollten, ließ Gromes wissen. Dazu sollten sie sich bei Isidor Haunerdinger melden, denn der koordiniere die Bauarbeiten für die Trachtler.

Bei den anschließenden Wahlen kam es zu folgenden Ergebnissen: Werner Gromes wurde wieder als 1. Vorsitzender gewählt. Als 2. Vorsitzende wurde Veronika Pastötter bestimmt, nachdem sich Isidor Haunerdinger nicht zur Wiederwahl gestellt hatte. 1. Schriftführer bleibt Martin Prechtl, mit Veronika Prechtl als 2. Schriftführerin. Als 1. Kassier wurde Gerhard Roider bestätigt, mit Rosi Beranek als 2. Kassenwartin. Jugendleiter und Musikwart der Untersurtaler ist weiterhin Markus Gromes, mit der 2. Jugendleiterin Veronika Pastötter. Vorplattler sind in Zukunft wieder Thomas Pastötter und als Neuer, Tizian Henninger. Vortänzerin bleibt Lisa Nachbichler. Als Theaterleiterin setzten die Untersurtaler auf die erfahrene und erfolgreiche Gerlinde Dumberger. Nachdem sich Ludwig Prechtl als Schnalzergruppenleiter nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte, wurde als Neuer Franz Prechtl jun. gewählt. Trachtenwartin bleibt Martha Gromes, die zudem den Posten als Frauenführerin von Christa Singhammer übernimmt. Fähnrich wird nach wie vor Johann Singhammer sein. Die Beisitzer sind: Isidor Haunerdinger, Bernhard Peham, Gerhard Peham, Gabi Prechtl und Josef Ramgraber. Kassenprüfer bleiben Christa Aman und Markus Putzhammer.

Vorstand Werner Gromes beendete schließlich die Versammlung mit dem Wahlspruch der Trachtler: „Treu der Heimat, treu dem guadn oidn Brauch“.

Alle Erstplatzierten beim 3-Vereine-Preisplattln anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Kinder- und Jugendgruppen der Untersurtaler, mit 1. Vorstand Werner Gromes (l.) und den Jugendleitern Veronika Pastötter (2.v.l.) und Markus Gromes (r.).

Schönram. (al) Als Gruppe sind sie inzwischen 60 Jahre alt, aber die Mitglieder sind immer jung gewesen in der Kinder- und Jugendgruppe des GTEV „D´Untersurtaler“ aus Schönram. Schon vor 60 Jahren haben die Altvorderen des Vereins für die Zukunft vorgesorgt und sich um junge Mitglieder bemüht. Es mag in all der Zeit nicht immer leicht gewesen sein, Kinder und Jugendliche für Brauchtum und Trachtenwesen zu begeistern, aber wie kürzlich beim Jubiläum sichtbar, hat sich das Blatt gewendet und der Verein erntet reich für die Bemühungen. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in der Gruppe dürfte höher sein und der Enthusiasmus größer denn je.

Um das Jubiläum gebührend zu feiern, veranstalteten die Untersurtaler neulich zuerst am Nachmittag ein Drei-Vereine-Plattln für die eigene Kinder- und Jugendgruppe und jene der Grenzlandler aus Laufen und der Tiefenthaler aus Weildorf. Am Abend folgte eine Festveranstaltung mit einem schönen Programm, den schon erwähnten Vereinen und weiteren aus der Umgebung.

Wie populär das Plattln und Drahn bei den Kindern und Jugendlichen ist, zeigte sich schon an der Teilnehmerzahl. Die drei Vereine konnten in den fünf Altersgruppen insgesamt 89 Dirndln und Buam aufbieten. Stärkste Einzelgruppe war die der Dirndln Ia mit 18 Teilnehmerinnen. Die Ergebnisliste wird wie immer auf dieser Seite unter „Obalodn“ veröffentlicht.“

Zum Festabend konnte Werner Gromes aus der Gemeinde Petting den 1. Bürgermeister samt seiner beiden Stellvertreter und zahlreicher Gemeinderäte begrüßen. Stellvertretend vom Gauverband I  wurden der 1. Gauvorstand Peter Eicher, Gauehrenmitglieder Alois Edmayer und Josef Harbeck, Gaujugendvertreter Christian Kammerbauer und Gebietsvertreter Hans Hogger begrüßt. Als Vereine wurden neben den schon am Preisplattln am Nachmittag teilnehmenden Grenzlandlern aus Laufen und den Tiefenthalern aus Weildorf auch der Patenverein der Surtaler aus Lauter und Abordnungen weiterer Trachtenvereine aus der Umgebung begrüßt. Gromes bedankte sich auch sehr herzlich bei der Brauerfamilie Oberlindober, die ihre Lagerhalle für das Jubiläum zur Verfügung gestellt hatte. Gedankt wurde auch den vielen freiwilligen Helfern, die mit ihren selbstgebackenen Kuchen und Torten und den deftigen Brotzeiten und Getränken von der Brauerei die Besucher den ganzen Nachmittag und Abend über bestens versorgten.

Als sehr fähiger Moderator des Abends konnte dann der Jugendleiter der Untersurtaler, Markus Gromes ein unterhaltsames Programm ankündigen. Dabei zeigten die Kinder und Jugend der Untersurtaler, Grenzlandler, Tiefenthaler und jetzt auch der Surtaler aus Lauter als Gruppen nochmals ihr Können. Die Musik dazu kam von den Jungmusikanten der Musikkapelle Ringham-Petting und der „Blech Bredl Blos“. Die Blech Bredl Blos spielte später auch noch zum allgemeinen Tanz auf. Als Dank für die geleistete Jugendarbeit bekamen die anwesenden ehemaligen Jugendleiter und Jugendleiterinnen von den aktuellen Jugendleitern einen kleinen Geschenkkorb überreicht.

So konnten am Ende des Abends die Untersurtaler nicht nur auf 60 erfolgreiche Jahre mit ihren Kinder- und Jugendgruppen, sondern auch eine sehr gelungene Feier zurückschauen, mit der sie dieses Jubiläum gefeiert haben.

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