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Schönram. (al) Zum ersten Mal wurde das „Oascheim“, ein Osterbrauch, den die Trachtenvereine aus Schönram und ihre „Geedein“ aus Laufen seit vielen Jahren pflegen, heuer im neuen Vereinsheim in Schönram ausgetragen. Wie es schien hatten die beiden Vereine noch keinen rechten Bezug zum neuen Boden, denn die Eier eierten überall hin, nur nicht ans „Haserl“.

Vor Beginn des Wettbewerbs waren die Grenzlandler aber recht ansprechend von den „Untersurtaler Musikanten“ begrüßt worden, eine Gruppe, die sich großenteils aus jungen Mitgliedern der Untersurtaler rekrutiert hat. Auch der Vorstand der Untersurtaler, Werner Gromes, hieß die Gäste aus Laufen willkommen und der Vorstand der Grenzlandler, Thomas Streitwieser bedankte sich für die Einladung und beide wünschten den Teilnehmern viel Glück beim „Scheim“.

Wie immer kam natürlich auch der gesellige Teil des Abends nicht zu kurz und für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens vorgesorgt worden.

Gedai-Bittn in Laufen

Laufen. (al) Wie seit mehreren Jahren statteten die Untersurtaler Trachtler aus Schönram ihren „Gedain“, den Grenzlandlern in Laufen einen Besuch ab, und brachten dabei den traditionellen „Allerseelenwecken“ mit.

Weil das Geld knapp war, durch den Vereinsheimbau und andere Obligationen, scherzte Vorstand Werner Gromes, hatten die Untersurtaler heuer nur einen sehr kleinen Zopf mitgebracht, der allerdings mit viel Tamtam in den Saal getragen wurde. Wenig später hatten die Untersurtaler aber doch ein Erbarmen und rückten mit dem „echten“ weitaus größeren Zopf heraus.

Später am Abend brachten der 2. Vorsitzende, Matthias Maier und Jugendleiter Christian Hainz angeführt von einer Gruppe Musikanten zwei meterlange Holzscheiter in den Saal. Sehr schön war jedes der Scheiter mit der Inschrift „Gedainbiddn – Schoaram GTEV Laffa“ versehen. Mit einigem hin und her, wurde dann der Preis für das „Gedai sein“ der Schönramer für die Laufener mit viel Gelächter und einigen Schnäpsen ausgehandelt. Zwischendurch mussten mehrere aus dem Festausschuss der Laufener auch immer wieder auf den scharfkantigen Holzscheitern knien, um ihr Bitten zu unterstreichen.

Die Schönramer werden also beim 110-jährigen Gründungsfest der Grenzlandler, vom 30. Mai bis zum 9. Juni 2018 als „Gedain“ dabei sein und sie nach Kräften unterstützen, um das Fest zu einem großen Erfolg zu machen. An diesem Abend wurde diese Zusage jedenfalls noch gründlich gefeiert mit Musik und gemütlichem Beisammensein.

Wie jedes Jahr folgten unsere „Geedein“, die „Grenzlandler“ aus Laufen unsrer Einladung zum traditionellen „Oa-Scheibn“ ins Schönramer Vereinsheim. Um die Bewirtung kümmerten sich dankenswerter Weise wieder unsere Aktiven Buam und Dirndl. Wie es sich für gute Gastgeber gehört, überließen wir den Sieg wieder einmal unseren Gästen. Bei Brotzeit, Kaffee und Kuchen verging der schöne Abend wieder viel zu schnell.

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Schönram / Laufen. (al) Wie´s der Brauch ist, haben auch heuer wieder die „D´Untersurtaler“ Trachtler aus Schönram ihren „Gedein“, den „D´Grenzlandlern“ in Laufen einen Besuch abgestattet, um ihnen „Allerseelenwecken“ zu bringen und gemeinsam einen schönen und gemütlichen Abend im Vereinsheim der Laufener daraus gemacht.

Die Trachtenvereine verbanden die kleine Feier aber mit einem interessanten Vortrag von Ramona Schauer, die vor etwa einem Jahr, durch die Vermittlung der Franziskanerinnen aus Au am Inn, zwei Monate auf Stationen der Ordensschwestern in Brasilien verbrachte.  Als „Land der Gegensätze“ bezeichnete Ramona Schauer dieses riesige Land.  Einerseits gebe es Reichtum und Opulenz, vor Allem in den großen Städten, andererseits aber auch entsetzliche Armut.  Dies sei viel ausgeprägter als bei uns, beteuerte Schauer in ihrem mit Bildern untermauerten Vortrag.  Entgegen der allgemeinen Vorstellung, Brasilien sei ein tropisches, reichlich mit Wasser gesegnetes Land, habe sie in der Provinz Pernambuco zwar tropische Hitze erlebt, die aber mit absoluter Trockenheit und großem Wassermangel einherging.  Wer sich keine eigene Zisterne für das Wasser leisten könne, sei auf öffentliche, oft unreine und verseuchte Quellen angewiesen, sagte Schauer.  Dadurch entstünden viele Entzündungen und Krankheiten, vor allem bei Kindern.  Überhaupt sei, nicht nur in den Favelas von Rio, sondern auch in ländlichen Gegenden, ohne Industrie oder andere Arbeitsmöglichkeiten die Armut erschreckend.  Familien hausten in Hütten, die nicht einmal diese Bezeichnung verdienten, mit oft offenen Feuerstellen und fristeten ihr Dasein mit einer erbärmlichen Mahlzeit am Tag.  Selbst nach fast einem Jahr zurück in der Heimat wundere und ärgere sie sich über die Verschwendung, vor allem von Wasser hierzulande, sagte Schauer.

Sicher wurde es vielen der Anwesenden danach, bei der reichlichen Brotzeit und den Stücken der Allerseelenwecken bewusst, in welchem Schlaraffenland wir leben.  Da dürfte es auch kaum verwundern, wenn in Teilen der Welt so viele ihr Leben riskieren um nach Europa zu kommen um zu versuchen wenigstens einen kleinen Teil dieses Überflusses zu erhaschen.  Der Vortrag zeigte aber auch, die Trachtler sind nicht nur auf unser Brauchtum bedacht, sondern zeigen auch Bewusstsein anderen gegenüber, wie die Grenzlandler mit ihren Spenden für die Projekte der Franziskanerinnen bewiesen haben.

An diesem Abend gab es aber zur allgemeinen Unterhaltung auch einen bayerischen Sprach-Wettbewerb zwischen den Aktiven der beiden Vereine, den die Schönramer für sich entscheiden konnten.  Wie jemand bemerkte zeige das, in ländlichen Gegenden werde die bayerische Sprache doch noch besser gepflegt als in der Stadt.  Jedenfalls endete der Abend sehr gemütlich, wenn die Laufener auch andeuteten sie wollten beim „Oascheibn“ im nächsten Jahr als Revanche für den verlorenen Sprachwettbewerb den Schönramern zeigen, „wo der Bartl den Most holt“.

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Heuer richtete der Trachtenverein D’ Grenzlandler Laufen am 29.09.13 wieder ihren Bauernhirist aus. Wir durften dabei wieder mit der Kinder- und Jugendgruppe sowie den Aktiven mitwirken. Mittags führten unsere Kinder- und Jugendgruppe ein paar Tänze auf und am Nachmittag traten unsere Aktiven zusammen mit den Aktiven der Grenzlandler auf. Dabei zeigte sich den Zuschauern, dass sich die beiden Vereine offenbar gut miteinanderverstehen und zusammen auch eine Menge Spaß hatten.

Wenn auch das Wetter nicht ganz mitspielte (windig und kalt), war es eine schöne und gelungene Veranstaltung, die unsere „Gedein“ ausrichteten.

Wie alle Jahre kamen wir auch heuer wieder zu Ostern mit unseren “Geedein”, den Grenzlandlern Laufen, in unserem Vereinsheim zum “Oascheib’n” zusammen. Besonders begrüssen durfte Vorstand Werner Gromes den Vorstand der Laufener Thomas Streitwieder, deren Ehrenvorstand Franz Schauer sowie den Pettinger Altbürgermeister Markus Putzhammer. Nachdem in 4 Runden eifrig um den Sieg gerungen wurde, sass man noch lange bei Brotzeit und Kuchen in geselliger Runde zusammen.

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Leider hatten die Laufener diesmal mehr Glück und konnten alle Spiele für sich entscheiden. Nächstes Jahr wird es zu Ostern aber sicher wieder eine “Revanche” geben!

Wie alle Jahre so sind wir auch heuer nach Laufen gefahren um unseren Gedein den Allerseelenwecken zu bringen. Wie immer sind wir wieder sehr herzlich empfangen und bestens bewirtet worden. Der Vorstand Thomas Streitwieser von den “Grenzlandler Laufen” zeigte einige Fotos vom “Bauernhirigst”, der eine hervoragenden Veranstaltung war. Einige Ziachspieler haben mit ihrem Spiel für gute Unterhaltung gesorgt.

Allerseelenwecken 2012

Allerseelenwecken 2012

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