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Bei bestem Wetter konnten wir zusammen mit unseren “Geedein” deren 110-jähriges Gründungsfest feiern. Nach dem morgendlichen Empfang der Vereine folgte ein kurzer Kirchenzug zur Feldmesse, die der Laufener Pfarrer Eibl in der von ihm gewohnten Art auf besonders kurzweilige und zugleich andächtige Weise abhielt. Im Anschluss folgte der Festzug durch das reichlich geschmückte Laufen, wobei der Trachtenverein Schönram sich auch mit der Musikkapelle Ringham-Petting und dem Festwagen beteiligte. Nach der Rückkehr ins Festzelt war für das leibliche Wohl natürlich bestens gesorgt, so dass der Festtag in geselliger Runde ausklingen konnte.

Vor Kurzem konnten unsere “Geedein”, die Grenzlandler Laufen, den Festabend anlässlich ihres 110-jährgen Bestehens abhalten. Die Schönramer Trachtler ließen es sich dabei natürlich nicht nehmen, den Jubilaren zu Ehren den Kronentanz aufzuführen und ein kleines Geschenk (Porzellanschwein mit Gutschein für ein Spanferkelessen) zu überreichen.

Gedai-Bittn in Laufen

Laufen. (al) Wie seit mehreren Jahren statteten die Untersurtaler Trachtler aus Schönram ihren „Gedain“, den Grenzlandlern in Laufen einen Besuch ab, und brachten dabei den traditionellen „Allerseelenwecken“ mit.

Weil das Geld knapp war, durch den Vereinsheimbau und andere Obligationen, scherzte Vorstand Werner Gromes, hatten die Untersurtaler heuer nur einen sehr kleinen Zopf mitgebracht, der allerdings mit viel Tamtam in den Saal getragen wurde. Wenig später hatten die Untersurtaler aber doch ein Erbarmen und rückten mit dem „echten“ weitaus größeren Zopf heraus.

Später am Abend brachten der 2. Vorsitzende, Matthias Maier und Jugendleiter Christian Hainz angeführt von einer Gruppe Musikanten zwei meterlange Holzscheiter in den Saal. Sehr schön war jedes der Scheiter mit der Inschrift „Gedainbiddn – Schoaram GTEV Laffa“ versehen. Mit einigem hin und her, wurde dann der Preis für das „Gedai sein“ der Schönramer für die Laufener mit viel Gelächter und einigen Schnäpsen ausgehandelt. Zwischendurch mussten mehrere aus dem Festausschuss der Laufener auch immer wieder auf den scharfkantigen Holzscheitern knien, um ihr Bitten zu unterstreichen.

Die Schönramer werden also beim 110-jährigen Gründungsfest der Grenzlandler, vom 30. Mai bis zum 9. Juni 2018 als „Gedain“ dabei sein und sie nach Kräften unterstützen, um das Fest zu einem großen Erfolg zu machen. An diesem Abend wurde diese Zusage jedenfalls noch gründlich gefeiert mit Musik und gemütlichem Beisammensein.

In diesem Jahr durften unsere Kinder, Jugendlichen und Aktiven nach Laufen fahren, um mit unseren “Geedein” ein gemeinsames Preisplatteln zu veranstalten. Normalerweise hätte es ein vereinsinternes Preisplatteln der Laufener werden sollen, doch dankenswerterweise wurde dieses zu einem “2-Vereine-Preisplatteln” umfunktioniert. Laufener Trachtenvorstand Thomas Streitwieser begrüßte alle recht herzlich im Vereinsheim der Trachtler. Unsere Geedein haben alles sehr gut organisiert. Nachdem alle beim Drahn und Platteln ihr Bestes gegeben hatte, wurde die Preisverteilung ebenfalls von Thomas Streitwieser vorgenommen. Als Preis gab es für jeden Teilnehmer/in eine 10 € Münze.

Schönram / Laufen. (al) Wie´s der Brauch ist, haben auch heuer wieder die „D´Untersurtaler“ Trachtler aus Schönram ihren „Gedein“, den „D´Grenzlandlern“ in Laufen einen Besuch abgestattet, um ihnen „Allerseelenwecken“ zu bringen und gemeinsam einen schönen und gemütlichen Abend im Vereinsheim der Laufener daraus gemacht.

Die Trachtenvereine verbanden die kleine Feier aber mit einem interessanten Vortrag von Ramona Schauer, die vor etwa einem Jahr, durch die Vermittlung der Franziskanerinnen aus Au am Inn, zwei Monate auf Stationen der Ordensschwestern in Brasilien verbrachte.  Als „Land der Gegensätze“ bezeichnete Ramona Schauer dieses riesige Land.  Einerseits gebe es Reichtum und Opulenz, vor Allem in den großen Städten, andererseits aber auch entsetzliche Armut.  Dies sei viel ausgeprägter als bei uns, beteuerte Schauer in ihrem mit Bildern untermauerten Vortrag.  Entgegen der allgemeinen Vorstellung, Brasilien sei ein tropisches, reichlich mit Wasser gesegnetes Land, habe sie in der Provinz Pernambuco zwar tropische Hitze erlebt, die aber mit absoluter Trockenheit und großem Wassermangel einherging.  Wer sich keine eigene Zisterne für das Wasser leisten könne, sei auf öffentliche, oft unreine und verseuchte Quellen angewiesen, sagte Schauer.  Dadurch entstünden viele Entzündungen und Krankheiten, vor allem bei Kindern.  Überhaupt sei, nicht nur in den Favelas von Rio, sondern auch in ländlichen Gegenden, ohne Industrie oder andere Arbeitsmöglichkeiten die Armut erschreckend.  Familien hausten in Hütten, die nicht einmal diese Bezeichnung verdienten, mit oft offenen Feuerstellen und fristeten ihr Dasein mit einer erbärmlichen Mahlzeit am Tag.  Selbst nach fast einem Jahr zurück in der Heimat wundere und ärgere sie sich über die Verschwendung, vor allem von Wasser hierzulande, sagte Schauer.

Sicher wurde es vielen der Anwesenden danach, bei der reichlichen Brotzeit und den Stücken der Allerseelenwecken bewusst, in welchem Schlaraffenland wir leben.  Da dürfte es auch kaum verwundern, wenn in Teilen der Welt so viele ihr Leben riskieren um nach Europa zu kommen um zu versuchen wenigstens einen kleinen Teil dieses Überflusses zu erhaschen.  Der Vortrag zeigte aber auch, die Trachtler sind nicht nur auf unser Brauchtum bedacht, sondern zeigen auch Bewusstsein anderen gegenüber, wie die Grenzlandler mit ihren Spenden für die Projekte der Franziskanerinnen bewiesen haben.

An diesem Abend gab es aber zur allgemeinen Unterhaltung auch einen bayerischen Sprach-Wettbewerb zwischen den Aktiven der beiden Vereine, den die Schönramer für sich entscheiden konnten.  Wie jemand bemerkte zeige das, in ländlichen Gegenden werde die bayerische Sprache doch noch besser gepflegt als in der Stadt.  Jedenfalls endete der Abend sehr gemütlich, wenn die Laufener auch andeuteten sie wollten beim „Oascheibn“ im nächsten Jahr als Revanche für den verlorenen Sprachwettbewerb den Schönramern zeigen, „wo der Bartl den Most holt“.

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Laufen. Anfang November haben wir wieder den Allerseelenwecken zu unseren Gedein, den “Grenzlandlern Laufen” gebracht. Wir haben uns um 20:00 Uhr beim Vereinsheim der Laufner Trachtler getroffen, die den Abend auch als Vereinsabend genutzt haben. Der Wecken wurde diesmal zum Spaß mit einem schwarzen Trauerband versehen überreicht. Dies sollte an die vergangenen Oascheibn erinnern, die wir Schönramer gegen die Laufener Trachtler verloren haben. Mit Brotzeit, Kaffee und Zopfen sind wir wieder sehr gut bewirtet worden. Es wurden Fotos von der Berlinfahrt angesehen, die die Laufner und Schönramer Trachtler zusammen mit der Musikkapelle Ringham-Petting heuer zur Grünen Woche unternommen hatten. Außerdem haben noch Musikanten der Laufner Trachtler zur Unterhaltung schneidig aufgespielt.

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Heuer richtete der Trachtenverein D’ Grenzlandler Laufen am 29.09.13 wieder ihren Bauernhirist aus. Wir durften dabei wieder mit der Kinder- und Jugendgruppe sowie den Aktiven mitwirken. Mittags führten unsere Kinder- und Jugendgruppe ein paar Tänze auf und am Nachmittag traten unsere Aktiven zusammen mit den Aktiven der Grenzlandler auf. Dabei zeigte sich den Zuschauern, dass sich die beiden Vereine offenbar gut miteinanderverstehen und zusammen auch eine Menge Spaß hatten.

Wenn auch das Wetter nicht ganz mitspielte (windig und kalt), war es eine schöne und gelungene Veranstaltung, die unsere „Gedein“ ausrichteten.

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